Bruststraffung und Brustverkleinerung
Möglichkeiten und Grenzen
Die Form der Brust hat einen entscheidenden Einfluß auf die Gesamtausstrahlung des Körpers. Sie kann das Erscheinungsbild erheblich stören oder im positiven Sinne vorteilhaft harmonisieren. Häufig empfinden Frauen ihre großen Brüste oder deren unterschiedliche Größe als seelisch belastend. Sie fühlen sich in ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Bei einigen Frauen - besonders denen mit zartem Körperbau - können zu große Brüste zu einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule und somit zu Haltungsproblemen sowie Schulter- und Rückenschmerzen führen.
So kann eine Brustverkleinerung aus medizinischen oder ästhetischen Gründen "Erleichterung" bringen. Aber auch eine Erschlaffung des Brustgewebes wird häufig als unangenehm empfunden und kann durch eine Straffungsoperation behoben werden. Bei Männern können hormonelle Störungen zu einer weiblichen Entwicklung der Brustform führen, die sich ebenfalls durch eine Operation reduzieren läßt.
Die Möglichkeiten und Grenzen einer solide durchgeführten und mit dem Patienten abgestimmten Operation wurden insbesondere durch die Medien verwischt, da sie sich wegen des Sensationscharakters häufiger mit Extremen beschäftigt haben. Überzogene Vorstellungen, wie zum Beispiel die einer Frau von 45 Jahren, die in die Beratung mit dem Wunsch kommt, der Arzt könne Ihre Brüste so operieren, daß sie der Straffheit einer 18-jährigen gleichen, müssen zwangsläufig enttäuscht werden, entweder in der Beratung oder im Anschluß an eine Operation, in deren vorangegangener Beratung mehr versprochen wurde als eingehalten werden konnte.
Bei dem Wunsch nach perfekten Proportionen und der Identifikation mit einer makellosen Schönheit wird ein nach ethischen Gesichtspunkten arbeitender Operateur an seine Grenzen geführt. Die Information darüber, daß eine normierte Perfektionierung immer zur Entindividualisierung führt, ist für uns notwendiger Bestandteil des Aufklärungsgesprächs. Nicht alles, was operativ machbar ist, ist auch sinnvoll unter dem Gesichtspunkt einer Zunahme der Harmonie der Körperproportionen.
Eine gelungene Brustverkleinerung kann aus medizinischen Gründen zu einer Entlastung der Wirbelsäule sowie der Schulter- und Rückenmuskulatur führen. Nach Brustverkleinerungen bei besonders großen Brüsten (=Gigantomastie) ist zusätzlich die Sensibilität nach der Operation meist verbessert.
Außerdem kann eine Brustverkleinerung oder Bruststraffung das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl positiv beeinflussen. Persönliche oder psychische Probleme lassen sich jedoch nicht durch Operationen lösen. Es ist daher sehr wichtig, daß sich die Patientin und der Operateur sehr genau über die realistischen Erwartungen und Ziele verständigen. (Siehe hierzu Beratungsgespräch). Dabei muß der Operateur die Wünsche seiner Patientin sehr genau kennen, andererseits muß die Patientin auch die Grenzen des Machbaren erklärt bekommen und eine realistische Erwartungshaltung entwickeln. Gegebenenfalls sollte über ergänzende oder alternative Methoden nachgedacht werden. Eventuell kann es bei einer Bruststraffung sinnvoll sein, die Brust durch eine gleichzeitige Vergrößerung (siehe Brustvergrößerung) wieder in die gewünschte Form zu bringen. Sollte es sich bei einer weiblichen Brustform beim Mann (=Gynäkomastie) überwiegend um die Entfernung von überflüssigem Fettgewebe handeln, kann eine Fettabsaugung geeignet sein.
Auf jeden Fall gehört zur Beratung die Aufklärung über eventuelle Unannehmlichkeiten der Behandlung sowie über Risiken und mögliche Komplikationen. Ein erfahrener Operateur wird stets Chancen und Risiken einer Behandlung sehr sorgfältig abwägen. In bestimmten Fällen, wie z.B. einer unrealistischen Erwartung oder einer Gefahr der Verschlechterung der Situation wird er auch einmal von einer Operation abraten.
Möglichkeiten und Grenzen
Die Form der Brust hat einen entscheidenden Einfluß auf die Gesamtausstrahlung des Körpers. Sie kann das Erscheinungsbild erheblich stören oder im positiven Sinne vorteilhaft harmonisieren. Häufig empfinden Frauen ihre großen Brüste oder deren unterschiedliche Größe als seelisch belastend. Sie fühlen sich in ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Bei einigen Frauen - besonders denen mit zartem Körperbau - können zu große Brüste zu einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule und somit zu Haltungsproblemen sowie Schulter- und Rückenschmerzen führen.
So kann eine Brustverkleinerung aus medizinischen oder ästhetischen Gründen "Erleichterung" bringen. Aber auch eine Erschlaffung des Brustgewebes wird häufig als unangenehm empfunden und kann durch eine Straffungsoperation behoben werden. Bei Männern können hormonelle Störungen zu einer weiblichen Entwicklung der Brustform führen, die sich ebenfalls durch eine Operation reduzieren läßt.
Die Möglichkeiten und Grenzen einer solide durchgeführten und mit dem Patienten abgestimmten Operation wurden insbesondere durch die Medien verwischt, da sie sich wegen des Sensationscharakters häufiger mit Extremen beschäftigt haben. Überzogene Vorstellungen, wie zum Beispiel die einer Frau von 45 Jahren, die in die Beratung mit dem Wunsch kommt, der Arzt könne Ihre Brüste so operieren, dass sie der Straffheit einer 18-jährigen gleichen, müssen zwangsläufig enttäuscht werden, entweder in der Beratung oder im Anschluss an eine Operation, in deren vorangegangener Beratung mehr versprochen wurde als eingehalten werden konnte.
Bei dem Wunsch nach perfekten Proportionen und der Identifikation mit einer makellosen Schönheit wird ein nach ethischen Gesichtspunkten arbeitender Operateur an seine Grenzen geführt. Die Information darüber, dass eine normierte Perfektionierung immer zur Entindividualisierung führt, ist für uns notwendiger Bestandteil des Aufklärungsgesprächs. Nicht alles, was operativ machbar ist, ist auch sinnvoll unter dem Gesichtspunkt einer Zunahme der Harmonie der Körperproportionen.
Eine gelungene Brustverkleinerung kann aus medizinischen Gründen zu einer Entlastung der Wirbelsäule sowie der Schulter- und Rückenmuskulatur führen. Nach Brustverkleinerungen bei besonders großen Brüsten (=Gigantomastie) ist zusätzlich die Sensibilität nach der Operation meist verbessert.
Außerdem kann eine Brustverkleinerung oder Bruststraffung das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl positiv beeinflussen. Persönliche oder psychische Probleme lassen sich jedoch nicht durch Operationen lösen. Es ist daher sehr wichtig, dass sich die Patientin und der Operateur sehr genau über die realistischen Erwartungen und Ziele verständigen. (Siehe hierzu ‚Beratungsgespräch’). Dabei muss der Operateur die Wünsche seiner Patientin sehr genau kennen, andererseits muss die Patientin auch die Grenzen des Machbaren erklärt bekommen und eine realistische Erwartungshaltung entwickeln. Gegebenenfalls sollte über ergänzende oder alternative Methoden nachgedacht werden. Eventuell kann es bei einer Bruststraffung sinnvoll sein, die Brust durch eine gleichzeitige Vergrößerung (siehe Brustvergrößerung) wieder in die gewünschte Form zu bringen. Sollte es sich bei einer weiblichen Brustform beim Mann (=Gynäkomastie) überwiegend um die Entfernung von überflüssigem Fettgewebe handeln, kann eine Fettabsaugung geeignet sein.
Auf jeden Fall gehört zur Beratung die Aufklärung über eventuelle Unannehmlichkeiten der Behandlung sowie über Risiken und mögliche Komplikationen. Ein erfahrener Operateur wird stets Chancen und Risiken einer Behandlung sehr sorgfältig abwägen. In bestimmten Fällen, wie z.B. einer unrealistischen Erwartung oder einer Gefahr der Verschlechterung der Situation wird er auch einmal von einer Operation abraten.






