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Informationen: Gastric Banding / Magenband

Die Gastric Banding / Magenband-Behandlung wird an unserem Standort in Winterberg von Dr. med. Christoph Konermann und in Aachen 2 sowie in Duisburg von Herrn Prof. Dr. med. Hölting durchgeführt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Klinikteam.

Grafik - Gastric Banding

Das Magenband hat die Aufgabe, die tägliche Nahrungsaufnahme zu begrenzen, um über die verminderte Kalorienzufuhr die gewünschte Gewichtsreduktion zu erreichen. Das Magenband engt den Magen im oberen Drittel durch ein herumgelegtes verstellbaren Band ein, so dass ein Vormagen mit nur ca. 15-30 ml Inhalt entsteht. Bei der Aufnahme von fester Nahrung füllt sich dieser Vormagen zuerst, und es tritt prompt ein Sättigungsgefühl ein. Vom Vormagen gelangt die Nahrung über die verstellbare Verengung in den Restmagen. Magenband-Patienten können nur noch geringe Mengen essen, bis der verbleibende Mini-Magen gefüllt ist. Wenn sie zu viel auf einmal essen, müssen sie erbrechen.

Das Magenband wird über viele Monate - unter Umständen ein Leben lang - an seinem Platz belassen. Die Operation dauert ein bis zwei Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Eingesetzt wird es bei krankhaftem Übergewicht (BMI weit über 40), wenn alle anderen Ansätze erfolglos geblieben sind.

Der Erfolg dieser drastischen Methode ist gut, der Patient nimmt schnell und viel Gewicht ab. Das Magenband wirkt nicht bei übermäßigem Konsum von Süßigkeiten und hochkalorischen Getränken. Süßigkeiten, Schokolade, Bier, Chips, Cola usw. rutschen ungehindert durch das Magenband durch. Der Bodymaßindex (BMI) errechnet sich aus Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat. Ab BMI 25 zählt man als übergewichtig.