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Fettabsaugung

Operationstechniken

Die Fettabsaugung lässt sich nicht einsetzen zur Reduzierung des Gesamtgewichtes. Geeignet sind vor allem überproportionierte, nicht mit dem Gesamterscheinungsbild harmonierende Fettansammlungen am Bauch, an den Oberschenkeln (die sogenannten Reithosen), am Kinn, den Oberarmen und der Hüfte. Schwieriger, aber möglich ist eine Absaugung im Gesicht, an den Waden und Fesseln.

Die Dauer des Eingriffs hängt von der zu behandelnden Fläche ab. Sie kann zwischen 1 und 3 Stunden liegen. Der Eingriff wird normalerweise in lokaler Betäubung durchgeführt. Im Normalfall kann die Operation ambulant vorgenommen werden. Nur bei langandauernden Absaugungen ist ein stationärer Aufenthalt aus Sicherheitsgründen anzuraten.

Zu Beginn einer Operation zeichnet unser Chirurg auf Ihrer Haut die Stellen an, die abgesaugt werden sollen. Nicht jeder Bereich, in dem sich Fett ansammelt, lässt sich absaugen. Wenn die Stellen richtig markiert sind, kann der Operationsvorgang eingeleitet werden mit der Injektion der Tumeszenz-Flüssigkeit, die aus einer physiologischen Kochsalzlösung besteht, der ein lokales Betäubungsmittel, Adrenalin sowie Bicarbonat als Puffersubstanz zugesetzt sind. Nach einer Wartezeit von ca. 30 Minuten haben die Fettzellen die Flüssigkeit aufgenommen. Die hier beschriebene Technik erleichtert das Führen der Absaugkanüle durch das Fettgewebe und gewährleistet dadurch, dass möglichst reines Fett abgesaugt wird. Wo angebracht, wird der Chirurg zusätzlich Ultraschall einsetzen, um das Fett leichter lösen zu können.

Nach der Wartezeit für die Wirkung der Tumeszenz kann mit dem eigentlichen Eingriff begonnen werden. Der Chirurg legt seine winzigen Hautschnitte, die zum Einführen der Absaugkanülen dienen, möglichst in Hautfalten, damit sie später nicht zu sehen sind. Anschließend wird die vorgesehene Kanüle vom Operateur eingeführt und der Absaugvorgang kann beginnen. Nach Abschluss der Operation wird ein Kompressionsverband angelegt.