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Beauty & Aesthetic

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Veröffentlichung vom 21. Januar 2009

Auch das Magazin „Beauty & Aesthetic“ stellt in seiner Januarausgabe die Acoustic-Wave-Therapy (AWT) zur Bekämpfung hartnäckiger Cellulite vor. Dr. Hartmut Meyer Facharzt für plastische Chirurgie der Praxisklinik Brahmsallee / Clinic im Centrum Hamburg, erläutert das Verfahren.

CLINIC IM CENTRUM HAMBURG DR. HARTMUT MEYER

CELLULITE – EIN TYPISCH WEIBLICHES PROBLEM. EIN HINGUCKER, DEN NIEMAND MAG: DELLEN, DIE ENTSTELLEN. FÜR DIESES UNSCHÖNE ERSCHEINUNGSBILD GIBT ES JETZT EINE LÖSUNG

Mit einer neuartigen Cellulitetherapie (extrakorporale Acoustic-Wave-Therapie, AWT) kann die Frau der Orangenhaut zu Leibe rücken. Denn bis zu 98 Prozent aller Frauen über 20 Jahren leiden an den unschönen Dellen und Grübchen. „Die Hauptursache dieses kosmetischen Störfaktors, der auch zu medizinischen Problemen in Form einer Fettstauung führen kann, liegt in der Struktur und dem Zustand des Bindegewebes“, weiß Dr. Hartmut Meyer, Facharzt für Ästhetisch-Plastische Chirurgie und leitender Arzt der Praxisklinik Brahmsallee / Clinic im Centrum Hamburg. Das Fett, das sich in der Unterhaut befindet, wird im weiblichen Körper von Bindegewebssträngen unterteilt, die senkrecht zur Hautoberfläche verlaufen. Das heißt, das Fettgewebe wird in Form kleiner Säulen zusammengehalten, die sich nach außen ausrichten. Die Unterhaut mit den eingebetteten Fettdepots ist von der dünnen Haut nur durch eine zarte Bindegewebsschicht getrennt. Die Fettsäulen zeichnen sich deshalb bis an die Oberfläche der Haut ab, ihre Zwischenräume erscheinen als Grübchen. Männer hingegen sind ungerechterweise vor Orangenhaut gefeit: Ihr kräftiges Bindegewebe verläuft parallel zur Haut und verschnürt auch größere Fettansammlungen in der Unterhaut zu glatten Paketen, deren Struktur von außen nicht zu erahnen ist.

Cellulite – eine ungerechte Laune der Natur?
Die Haut ist bei Frauen ein hormonabhängiges Organ. Östrogen ist dafür verantwortlich, dass Frauen ihr Depotfett bevorzugt an Oberschenkel und Po ablagern. Das Hormon sorgt außerdem für die beschriebene elastische Textur der Kollagenfasern. Dadurch können auch dünne Frauen Cellulite entwickeln. Zudem führt der Verlust an Östrogen speziell in der Menopause zu einer Verminderung der Hautelastizität. Frauen sollten sich von der Natur aber nicht allzu stiefmütterlich behandelt fühlen. Die gleichen Vorgänge sorgen auch dafür, dass die weibliche Haut viel zarter ist und sich aufgrund des vermehrten Unterhautfettgewebes viel weicher anfühlt als die der Männer. Zudem kann die Haut extreme Formveränderungen wie bei einer Schwangerschaft leichter wegstecken.

Schlechte Karten für rauchende Bewegungsmuffel
Die genetische Veranlagung spielt bei der Cellulite eine große Rolle. Eine schwache Bindehautstruktur ist erblich und eine wesentliche Voraussetzung für das Phänomen. Auf dieser genetischen Basis sprechen Frauen dann mehr oder weniger stark auf andere Einflussfaktoren an. Übergewicht steht dabei an erster Stelle. Je mehr Fett in den Fettzellen gespeichert ist, desto deutlicher treten diese hervor. Eine ausgewogene, fettarme Ernährung mit reichlich frischem Obst und Gemüse kann da Abhilfe schaffen. Ein weiterer Cellulite-Liebhaber ist Bewegungsmangel. Dieser führt dazu, dass die Muskelmasse geringer und durch Fettgewebe ersetzt wird. Gleichzeitig verschlechtert sich die Durchblutung. Ideal ist Schwimmen, denn die Wasserbewegungen massieren das Bindegewebe und der natürliche Widerstand fördert den Aufbau von Muskelmasse. Gar nicht gut für glatte Haut ist Rauchen, denn der ungesunde Genuss ist gleich doppelt an der Entstehung von Cellulite beteiligt: Nikotin verengt zum einen die Blutgefäße der Haut, was den Stoffwechsel in diesen Regionen drosselt. Zum anderen wird direkt die Kollagenstruktur des Bindegewebes geschädigt.

Rezept gegen Cellulite – die Acoustic-Wave-Therapie (AWT)
Diese neuartige Therapie wird erfolgreich bei der Behandlung von Cellulite eingesetzt. Dr. Hartmut Meyer (Facharzt für ästhetisch-plastische Chirurgie und leitender Arzt der Praxisklinik Brahmsallee / Clinic im Centrum Hamburg) erklärt das Verfahren: „Bei der akustischen Wellentherapie werden Schallwellen in einem Schallkopf erzeugt und sanft in die betroffenen Körperregionen eingeleitet. Diese akustischen Wellen breiten sich im Gewebe aus und können dort gezielt den Stoffwechsel des Fett- und Bindegewebes beeinflussen. Europaweit bieten zurzeit etwa 200 Behandlungszentren das Erfolgsrezept gegen Cellulite an.
Mit dieser Therapieform ist eine deutlich sicht- und fühlbare Hautverbesserung möglich. Denn im Gegensatz zu Cremes und Lotionen, die nur oberflächlich wirken, gehen die Schallwellen ins tiefer liegende Gewebe und wirken direkt am Entstehungsort von Cellulite. Ein sichtbares Ergebnis ist oft schon nach vier bis sechs Sitzungen möglich. Eine Behandlung dauert ca. 30 Minuten und erfolgt schmerzfrei. „Die sehr guten Ergebnisse sowie die Patientenzufriedenheit lassen vielversprechende Prognosen in Bezug auf die Langzeitwirkung zu“, so Dr. Meyer.