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Neue Welt

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Veröffentlichung vom 08. Juli 2009

Kleiner Eingriff - große Wirkung. Endlich keine Segelohren mehr! Dr. Grübmeyer, Facharzt an der Clinic im Centrum Ludwigsburg, stellt in einem Artikel in der "Neuen Welt für die Frau" seine schonende Operationstechnik beim Ohren anlegen vor. Dieser komplikationsarme Eingriff wird bei Kindern unter 14 Jahren sogar von der Kasse bezahlt.

Kleiner Eingriff – große Wirkung

Endlich keine Segelohren mehr!
Elefant, Schlappohr, Dumbo – die Spottnamen für Menschen mit abstehenden Ohren sind nicht sehr schmeichelhaft. Viele leiden jahrelang und kaschieren ihre abstehenden Ohren mit ausgetüftelten Frisuren, so fasst Chirurg Dr. Horst Grübmeyer seine Erfahrungen zusammen. Aber spätestens, wenn die Haare lichter werden, entschließt sich doch mancher zu einer Operation. Pro Jahr werden rund 24 000 solcher „Orthoplastik“ genannter Korrekturen an den Ohren durchgeführt.
Was passiert bei einer solchen Ohrenkorrektur? Dr. Grübmeyer, Facharzt an der Clinic im Centrum Ludwigsburg (www.clinic-im-centrum.de), wendet eine spezielle Technik an: Er dünnt die hintere Wulst der Ohrmuschel (Anthelix) mit feinsten Feilen aus, sodass die Ohrmuschel sich von selbst nach hinten biegt und dort bleibt. Der Vorteil: Nur noch eine kleine Naht verschließt die Wunde.
Die Operation erfolgt unter örtlicher Betäubung, Kinder erhalten eine Vollnarkose. Schon nach drei bis acht Tagen kann der Verband abgelegt werden, die Fäden werden ein paar Tage später gezogen.
Der Eingriff selbst gilt als komplikationsarm, leichte Schwellungen bilden sich während des Heilungsprozesses zurück. Damit die Ohrmuschel nicht aus Versehen abknickt, trägt der Patient einige Wochen lang vor allem nachts ein Stirnband. Die Kosten der Korrektur (ca. 1000 Euro pro Ohr) werden für Kinder bis 14 Jahre von den Kassen bezahlt. Ältere Patienten müssen selbst in die Tasche greifen.