Beauty & Aesthetic
Veröffentlichung vom 24. September 2009
In diesem BEAUTY & AESTHETIC Artikel berichtet CiC-Geschäftsführerin Elke Schwiegel über die Geschichte ihres Unternehmens und die Zukunftspläne. Nicht nur das große Qualitätsmanagement, sondern auch die exklusiven Kooperationen stehen dabei im Vordergrund.
HIER KOMMT DIE NETZWERKERIN
Alle Achtung: Die Frau hat’s drauf! Die 46-jährige Elke Schwiegel erkannte schon früh, dass die Nachfrage nach Plastisch-Ästhetischen Operationen enorm ansteigen würde. Sie entwickelte mit der „Clinic im Centrum“-Idee ein qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Netzwerk für Schönheitsoperationen. Ihr neuester Coup: Kooperationen mit TUI Cruises, BABOR Cosmetics und American Express.
Der deutsche Anbieter für Schönheitsoperationen Clinic im Centrum (CiC) expandiert – nicht nur im Heimatland. Bis 2012 will der Experte in Sachen Schönheit weltweit an 100 Standorten vertreten sein. Dabei setzt das Unternehmen nicht ausschließlich auf qualitativ hochwertige, medizinische Leistungen in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, sondern auch auf Kooperationen mit weltweit führenden Unternehmen wie American Express oder TUI Cruises und seit Neuestem BABOR Cosmetics. BEAUTY & AESTHETIC-Redakteurin Kira Maresch schaut hinter die Kulissen des Unternehmens und trifft CiC-Geschäftsführerin Elke Schwiegel am Ostseestrand.
Was unterscheidet CiC von anderen Kliniken für Plastische
Chirurgie?
Clinic im Centrum steht für Qualität und Transparenz in einem für Laien
doch sehr undurchsichtigen Markt. Alle Ärzte verfügen über langjährige
Erfahrung und haben die höchst anspruchsvolle, sechsjährige
Zusatzausbildung zum Facharzt für Plastische Chirurgie absolviert.
Darüber hinaus setzen wir an allen Standorten ein einheitliches
Qualitätsmanagement nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für
Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) um. Da jeder Arzt seinen
individuellen Schwerpunkt hat, können wir schwierige Fälle, wie
beispielsweise voroperierte Nasen, innerhalb der CiC-Gruppe optimal an
den richtigen Spezialisten aus unseren Reihen überweisen. Darüber hinaus
findet alle sechs Monate ein Treffen aller Ärzte statt, das einen hohen
Wissenstransfer innerhalb der Gruppe ermöglicht.
Wie kam es zur Gründung von CiC?
Die Nachfrage nach Plastischen und Ästhetischen Operationen ist in den
letzten Jahren enorm gestiegen. Dies hatte ebenso eine steigende Anzahl
von Operateuren unterschiedlichster Fachrichtungen zur Folge – leider
auch viele ohne entsprechende Facharztausbildung. Viele Patienten sind
bei einer solchen Flut von Anbietern nicht mehr in der Lage, zwischen
seriösen und unseriösen Ärzten und Kliniken zu unterscheiden. Aus diesen
Gründen hatte ich eine Vision: eine Kooperation von Kliniken und
Fachärzten für Plastische Chirurgie, die den höchsten
Qualitätsansprüchen gerecht wird. Im Jahr 2002 übernahm ich zwei
Kliniken für Plastische Chirurgie in Dortmund und Münster und gab ihnen
den Namen Clinic im Centrum. Inzwischen prangt an 42 Standorten ein
Clinic-im-Centrum-Schild am Eingang. Darunter sind 38 Standorte in
Deutschland und neuerdings sogar eines auf der „Mein Schiff“, einem
Kreuzfahrtschiff der TUI Cruises.
CiC kooperiert neuerdings mit dem Kosmetikhersteller BABOR Cosmetics.
Wie kam es dazu?
Mein Bestreben war und ist es, den CiC-Patienten stets innovative und
sinnvolle Konzepte und Möglichkeiten rund um den Wunsch nach Veränderung
anzubieten. Die Philosophie der Kooperation beruht auf der Erkenntnis,
dass Medical Beauty mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Kosmetik
optimal ergänzt werden kann. Daraufhin haben unsere Ärzte und die
Spezialisten von BABOR das All-in-one-Concept of Beauty entwickelt. Ich
bin stolz, dass wir BABOR Cosmetics, die weltweit führende Marke im
Bereich der professionellen Kosmetik, für eine Kooperation gewinnen
konnten.
Was ist das All-in-one-Concept of Beauty?
Die CiC-Patienten bekommen durch das All-in-one-Concept of Beauty
exklusiv die Möglichkeit, die für den Eingriff relevanten Körperareale
durch spezielle Behandlungen in einem BABOR-Institut vor- und
nachbehandeln zu lassen, um eine optimale Pflege zu erzielen. Eine
Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Kosmetikerinnen kann sich aus meiner
Sicht als langfristiges Konzept etablieren. Der Netzwerk-Gedanke,
insbesondere in der Medizin, wird sich meiner Meinung nach auch in
Deutschland durchsetzen. Es ist sinnvoll, wenn der Arzt sowie die
Kosmetikerinnen über die Behandlung informiert sind und vice versa. Dies
gewährleisten wir mit dem Behandlungspass. Die CiC-Ärzte haben somit für
die Vor- und Nachbehandlung ihrer Patienten einen direkten
Ansprechpartner und können sie an kompetente Kosmetikerinnen und
Institute vermitteln.
Wie sehen die Zukunftspläne für CiC aus?
Wir werden innerhalb der nächsten zwei Jahre unser deutsches Erfolgs-
und Qualitätskonzept der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie in
sämtliche europäische Länder tragen. Wir streben an, in jedem Land
mindestens fünf Kliniken für unsere Marke zu gewinnen. Der Fokus liegt
zunächst auf Regionen, die einen hohen Anteil deutschen Klientels
vorweisen und strategisch gut gelegen sind. Kurzfristig stehen
Südfrankreich, Monaco und Italien auf dem Plan. Für diese Länder haben
wir bereits intensive Gespräche mit international anerkannten Fachärzten
geführt. Unser Ziel ist es, in zehn Jahren die Marke Clinic im Centrum
weltweit an 200 Standorten zu etablieren.
Mal ehrlich: Haben Sie selbst im Bereich Schönheitschirurgie auch
schon mal was machen lassen?
Nein, bisher noch nicht. Aber ich bin Schönheitsoperationen gegenüber,
allein schon aus beruflichen Gründen, nicht abgeneigt – und man soll ja
bekanntlich niemals nie sagen.
Interview: Kira Maresch






