MAXIM
Veröffentlichung vom 22. Oktober 2009
MAXIM berichtet über die Fettabsaugung an Problemzonen. Dargestellt werden die unterschiedlichen Problemzonen bei Männern und Frauen und die Vorgehensweise bei der Fettabsaugung mittels Wasserstrahl-Methode, der momentan modernsten Technik.
Fettabsaugung an Problemzonen
Selbst bei gesunder Lebensweise und sportlicher Betätigung sind störende Fettansammlungen möglich
Die typischen Problemzonen mit einer vermehrten Fettansammlung bei Männern sind der Nacken- und Rückenbereich, die Brust, Hüften sowie der Unter- und Oberbauch. Frauen haben ebenfalls mit dem Unterbauch sowie der Hüften- und Rückenpartier („Love handles“) sowie der Gesäßregion und den äußeren/inneren Oberschenkeln (Reithose) zu kämpfen. Zwar locken viele Ernährungsanbieter und Fitnessstudios mit speziellen Abnehmkonzepten durch Training inklusive der Ernährungsumstellung. Doch nicht wenige Abnehmwillige scheitern früher oder später an den typischen Problemzonen. Will heißen, der Ring um den Bauch bleibt und im Gesicht sieht man total abgemagert aus. Dann kann der seriöse Schönheitschirurg Abhilfe schaffen. Die beschriebenen Problemzonen sind in der Regel erblich bedingt und widersetzen sich hartnäckig allen Bemühungen zur eigenständigen Entfernung. Oftmals kommt man daher um eine operative Entfernung nicht herum.
DIE OPERATIVE FETTABSAUGUNG ist jedoch keinesfalls eine Methode zur Gewichtsreduktion bei einem deutlichen Übergewicht. In solchen Fällen sind die Ergebnisse einer OP eher enttäuschend, da sich die allseits am Körper befindlichen Fettansammlungen nicht gleichermaßen gut entfernen lassen. Sehr gute Ergebnisse lassen sich somit nur bei den beschriebenen Fettansammlungen erreichen, die gezielt entfernt werden können. Wer über eine gute Hautelastizität verfügt, ist am besten geeignet. Wer außerdem über ein annähernd normales Körpergewicht verfügt, gesund ist und keine Wundheilungsstörungen hat sowie eine normale Blutung, kommt für eine Fettabsaugung am besten in Betracht. Das Alter stellt grundsätzlich keine Einschränkung dar, da die angewendete Tumeszenz-Lokalanästhesie sehr wenig den Kreislauf belastet. Der Allgemeinzustand entscheidet. Im Zuge der Operation werden die Fettzellen endgültig entfernt. Jedoch können die verbliebenen Zellen bei einer späteren Gewichtszunahme weiter anwachsen. Ergo ist eine Umfangzunahme auch an abgesaugten Stellen möglich.
WÄHREND DER ABHEILUNG nach der Operation zieht sich die elastische Haut in einem Zeitraum von zwei bis drei Monaten in einem dreidimensionalen Schrumpfungsprozess zusammen. Der Grad der Schrumpfung ist abhängig vom Ort der Absaugung sowie den individuellen Bedingungen. Bei jüngeren Patienten schrumpft die Haut besser und schneller. Kam es vor dem Eingriff bereits zu einer massiven Gewichtsabnahme, kann die Schrumpfmöglichkeit geringer ausfallen, wenn die Haut umgangssprachlich formuliert ausgeleiert ist. Eine Wunschfigur kann daher nicht garantiert werden. Sollen größere Fettansammlungen an verschiedenen Stellen entfernt werden, können mehrere Sitzungen notwendig werden, auch an selber Stelle. Bei einer solch schonenden Vorgehensweise, bei der ca. 70% des Fettgewebes in einem Geweberaum entfernt werden, folgt nach rund einem halben Jahr der nächste Eingriff im selben Areal. Von den verbliebenen 30% werden wiederum 70% abgesaugt. Bei ausgeprägten Formunregelmäßigkeiten oder einer Asymmetrie des Ergebnisses ist nach etwa einem halben Jahr eine Korrekturoperation möglich. Seriöse Institute, wie das bundesweit verbreitete „Clinic im Centrum“ (www.clinic-im-centrum.de), führen solche Korrekturen freilich kostenfrei durch, sofern das Ausgleichsgewicht undverändert oder reduziert ist.
DIE WASSERSTRAHLMETHODE ist eine äußerst wirkungsvolle Weiterentwicklung, wie sie zum Beispiel einer der führenden Mediziner der Fettabsaugung, Herr Dr. Meyer vom Clinic im Centrum Hamburg / Brahmsallee, erfolgreich durchführt. Diese spezielle Technik erlaubt sowohl bei größeren Mengen als auch im Feinbereich eine hervorragende Modellierung, da die erforderliche Flüssigkeit durch einen Hochdruck-Wasserstrahl nur an der Stelle in das Fettgewebe eingespritzt und parallel sofort wieder abgesaugt wird, an der das Fett gerade entfernt werden soll. Die Konturen bleiben somit nahezu unverändert. Die Wartezeit zwischen der örtlichen Betäubung und dem Beginn der Absaugung ist zudem um ungefähr zehn Minuten verkürzt. Alles in allem führt das zu einer geringeren Belastung des Körpers mit Medikamenten und zu einer Reduzierung der spezifischen Nebenwirkungen und Risiken dank des kürzeren Verbleibs von Medikamenten im Körper. Gegenüber der „trockenen“ Absaugung sprechen für den Einsatz der Wasserstrahl-Methode weitere Argumente, wie eine präzisere Arbeitsmöglichkeit für den plastischen Chirurgen, eine kürzere Operationszeit, geringere Mengen an Restflüssigkeit im Körper sowie eine gesenkte Medikamentenbelastung und eine schnellere Erholung. Weniger ausgeprägt ist zudem das Nachnässen durch eines sich über Tage hinausziehenden Auslaufens von Restflüssigkeit aus den Narben. Die Wasserstrahl-Methode gilt derzeit als die modernste Technik.
NACH DER OPERATION KANN es zu durchaus normalen Reaktionen kommen. Das Gewebe ist angeschwollen und Blutergüsse können sich über mehrere Wochen sichtbar ausbilden, insbesondere in den tieferen Regionen, wie zum Beispiel im Schambereich oder an den Innenseiten der Oberschenkel. Diese verschwinden jedoch immer wieder. Bleibt über mehrere Wochen ein Taubheitsgefühl, so ist das nicht ungewöhnlich, die normale Sensibilität kehrt regelmäßig zurück. Am Operationstag hat man keine bis nur wenige Schmerzen. In den folgenden zwei bis fünf Tagen können Muskelkater ähnliche Beschwerden auftauchen, insbesondere bei Bewegung. Mitgegebene Medikamente lindern diese jedoch. Durch die Einschnitte kann es bis zu zwei Tage danach zum Austritt von wässrig-klarer bis rötlich-blutiger Flüssigkeit kommen. Dabei handelt es sich um Wasser mit Blutbeimengungen. Durch die Ansammlung von Wundwasser und Blutergüssen entstehen mitunter Verhärtungen und Schwellungen. Kommt es binnen der ersten zwei Wochen zur Umfangsvermehrung, so handelt es sich hierbei um verbliebene Tumeszenzlösung und normale Gewebeschwellung. Der beschleunigte Rückgang erfolgt durch Medikamente und Lymphdrainagen. Der Stuhlgang kann zeitweise verfestigt oder verfettet sein.






