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Nahaufnahme eines Dekolletés nach einer Brustvergrößerung.

Brustvergrößerung

Anatomie

Aufbau der weiblichen Brust

Während das Aussehen der Brust sehr unterschiedlich sein kann, ist ihre Anatomie bei jeder Frau gleich.

Im Wesentlichen besteht die weibliche Brust aus Fett und Drüsengewebe. Die Brustdrüsen (Lobuli) haben die Funktion, nach der Geburt eines Babys Milch zu bilden. Diese fließt durch die Milchgänge (Ductuli) in Richtung Brustwarze (Mamille). In der Brust finden sich außerdem Blutgefäße, Nerven und Lymphgefäße.

Unter dem Brustgewebe befindet sich der Brustmuskel. Lässt eine sehr schlanke Frau eine Brustvergrößerung durchführen, legen die Spezialisten von Clinic im Centrum das Implantat häufig (teilweise) unter den Brustmuskel, da sich dann die Silikonkissen nicht unter der Haut abzeichnen.

Animation des Brustaufbaus einer Frau

Entwicklung der weiblichen Brust

Sowohl die Form der Brust als auch ihre Größe sind maßgeblich genetisch vorbestimmt. Das Brustwachstum beginnt mit der Pubertät. Während die Brust bei manchen Mädchen früher voll entwickelt ist, behalten andere länger ein knabenhaftes Aussehen. Die Geschwindigkeit des Brustwachstums lässt sich nicht von außen beeinflussen. Schneller wachsende Brüste bedeuten zudem nicht automatisch auch größere Brüste.

Im Laufe des Lebens macht die Brust mehrfach Veränderungen durch. Der Alterungsprozess geht sehr häufig mit einem Verlust der Festigkeit des Brustgewebes und der Spannkraft der Haut einher, was zu einer erschlafften Brust führen kann. Zudem können die Brustwarzen im Alter größer und dunkler werden.

Eine weitere Rolle bei den weiblichen Kurven spielt das Körpergewicht. So kann ein Gewichtsverlust auch die Oberweite schrumpfen lassen, während eine Gewichtszunahme schon mal dazu führen kann, dass frau ihren BH ein Körbchen größer kaufen muss. 

Einen sehr wichtigen Einfluss haben auch hormonelle Schwankungen. Das ist beispielsweise der Grund, warum Schwangerschaft und Stillzeit häufig sowohl die Beschaffenheit des Busens als auch der Brustwarzen und des Warzenhofs verändern. 

Brustasymmetrie und Fehlbildungen der Brust

Die weiblichen Brüste sind in Form und Volumen niemals absolut identisch. Auch Frauen, deren Dekolleté dem gängigen Schönheitsideal entspricht, haben sehr häufig leicht unterschiedliche Brüste. Bei einigen fallen diese Differenzen allerdings sehr deutlich aus. In diesem Fall sprechen Mediziner von Asymmetrien.

Eine Brustasymmetrie ist ein häufiger Grund für eine Brustkorrektur. Im Rahmen dieses Eingriffs wird manchmal auch eine Brustvergrößerung durchgeführt, um beispielsweise eine Brust in Volumen und Form besser an die andere angleichen zu können.

Weiterhin werden in der Brustchirurgie Fehlbildungen der Brust behandelt, zum Beispiel eine fehlende Brustdrüse, fehlende Brüste, zu viele Brüste oder eine Schlauchbrust (tubuläre Brust). Meist handelt es sich dabei um rein ästhetische Beeinträchtigungen ohne Krankheitswert, die mit einem plastischen Eingriff gelöst werden können. In manchen Fällen übernehmen sogar die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine solche Brustkorrektur.

Eine nackte Frau im Profil mit langen, lockigen roten Haaren hat ihr Gesicht nach oben gewandt und hält ihre Arme vor dem Busen verschränkt.

Die Brust in Schwangerschaft und Stillzeit

Aufgrund der umfangreichen hormonellen Veränderungen und der Vorbereitung auf die Stillphase nimmt die weibliche Brust während der Schwangerschaft an Volumen zu. Zum Ende der Stillperiode kehrt sich dieser Vorgang wieder um. Das erleben viele Frauen als belastend: Die einst schöne Brust mit ihren runden Kurven wird flach und beginnt zu hängen. Das ist der Grund, warum sich manche Patientinnen nach Schwangerschaft und Stillzeit eine Brustvergrößerung wünschen.

Das ist theoretisch kein Problem, allerdings sollte sich die Brust zum Zeitpunkt des Eingriffs vollständig zurückgebildet haben und auch das Gewicht stabil sein. Zudem ist es von Vorteil, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Auch wenn Stillen mit Implantaten kein Problem darstellt, so bedeutet doch jede weitere Schwangerschaft erneute hormonelle Schwankungen und damit Veränderungen des Brustgewebes. Dies kann das Ergebnis der Brustvergrößerung erheblich beeinträchtigen.

Schlupfwarzen und Fehlbildungen der Brustwarzen

Nicht nur bei der Brust, sondern auch bei den Brustwarzen kann Mutter Natur manchmal etwas eigenwillig sein. So haben einige Menschen gar keine Brustwarzen (Athelie), oder mehr als zwei davon (Polythelie).

Bei Schlupfwarzen sind die Milchgänge der Brustdrüse, die wiederum in größere Gänge münden und schließlich in den großen Ausführungsgängen an den Brustwarzen enden, verkürzt. Auf diese Weise tritt eine Einstülpung der Brustwarze auf. Auch das umliegende Bindegewebe kann betroffen sein Manchmal sind eingezogenen Brustwarzen aber auch die Folge von Vernarbungen bei Entzündungen oder ein Symptom von Brustkrebs. Schlupfwarzen sollten aus diesem Grund einmal ärztlich abgeklärt werden. Erst dann ist eine Brustwarzenkorrektur möglich.

Andere Frauen hingegen leiden unter zu großen Brustwarzen. Eine häufige Ursache für die Vergrößerung der Brustwarzen sind die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft. Manchmal bilden sich die Brustwarzen nach dem Stillen nicht mehr zurück. Auch in einem solchen Fall kann eine Brustwarzenkorrektur durchgeführt werden.