Dekolleté einer Frau mit großen Brüsten in schwarzem Spitzen-Top.

Brustverkleinerung

Brustverkleinerung

– Wenn die Oberweite zur Last wird

Mutter Natur hat uns Frauen sehr ungleich beschenkt: Viele von uns empfinden ihre Brüste als zu klein und wünschen sich daher eine Brustvergrößerung. Andere wiederum haben ein sehr voluminöses Dekolleté und leiden sowohl körperlich als auch seelisch darunter. Diese Frauen entscheiden sich häufig dafür, sich einer Brustverkleinerung zu unterziehen. Während einige Patientinnen schon immer einen proportional betrachtet zu großen Busen haben, lassen sich andere – beispielsweise Victoria Beckham – ihre vor Jahren eingesetzten Brustimplantate wieder entfernen, weil sie den natürlicheren Look inzwischen schöner finden.

Die Brustverkleinerung wird bei Clinic im Centrum an nahezu allen Standorten regelmäßig durchgeführt. Unsere erfahrenen und qualifizierten Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie beraten und behandeln Sie stets einfühlsam, individuell und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Bei dem Eingriff werden Haut und Gewebe entfernt sowie die Brust neu geformt, wodurch nicht nur ein verkleinertes, sondern auch ein deutlich strafferes und weitgehend symmetrisches Dekolleté entsteht. Nach der Brustverkleinerung fühlen sich die Patientinnen im wörtlichen Sinne erleichtert und können ihr Leben ganz neu genießen.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in Kontakt treten. Rufen Sie einfach an und vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch in Ihrer Clinic im Centrum vor Ort!

Frau mit großem Busen auf einem Sofa.

Dauer

ca. 3 Stunden

Narkose

Vollnarkose

Übernachtung

1-2 Tage

Nachsorge

Tragen eines speziellen BHs. Keine sportlichen Aktivitäten sowie körperliche Arbeit in den ersten 4-6 Wochen

Psychosoziale Gründe für eine Brustverkleinerung

Sinnliche Rundungen sind zweifelsfrei ein Hingucker. Doch es gibt zahlreiche Situationen, in denen Frauen mit einem auffälligen Dekolleté eher unfreiwillig im Mittelpunkt stehen. Es ist nicht angenehm, im Schwimmbad ungeniert angestarrt zu werden oder im Job die anzüglichen Bemerkungen von Kollegen zu ertragen. Wer bereits in jungen Jahren sehr große Brüste hat, wird oftmals schon zu Schulzeiten gehänselt. Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl können sich unter diesen Umständen nur schwer entwickeln.

Letztlich leben viele Betroffene mit zahlreichen Einschränkungen: Sie vermeiden es, körperbetonte Kleidung zu tragen, zeigen sich ungern im Bikini oder Badeanzug und sind in ihrem Sozialleben gehemmt. Auch auf Sexualität und Partnerschaft kann sich die Mastoptosis – so nennen Mediziner die übermäßig großen Brüste – negativ auswirken. In unserer langjährigen ärztlichen Tätigkeit haben wir zahlreiche Patientinnen erlebt, die aufgrund ihrer großen Oberweite sogar regelrecht unter Depressionen litten.

Dass eine Brustverkleinerung bei psychosozialen Beeinträchtigungen hilfreich sein kann, zeigte unter anderem eine Studie der Universität von Ohio: Das Team um die Plastische Chirurgin Michelle Coriddi konnte nachweisen, dass Frauen nach der Operation nicht nur mit dem Aussehen ihrer Brüste zufriedener waren, sondern auch sich selbst deutlich wohler fühlten. Sogar die Schlafqualität wurde angeblich verbessert.

Körperliche Beschwerden durch Mastoptosis

Sportliche Frauen kennen das Problem: Ein sehr großer Busen kann die Bewegungsfähigkeit stark einschränken. Insbesondere bei Sportarten wie Joggen ist die Schwerkraft des Dekolletés hinderlich. Auch bei anderen Tätigkeiten sind die Brüste häufig im Weg: Alles, was Armfreiheit erfordert, kann ganz schön kompliziert sein. Auch nachts wird die Oberweite zum Problem, da es nicht so einfach ist, eine bequeme Schlafposition zu finden.

Abgesehen davon können große Brüste zu Erkrankungen des Bewegungsapparats führen: So klagen zahlreiche Patientinnen über Schulter-Nacken-Beschwerden, die sich auch durch Physiotherapie nur bedingt verbessern. Weiterhin können sich in der Unterbrustfalte hartnäckige Entzündungen und Pilzinfektionen bilden – vor allem im Sommer, wenn sich hier der Schweiß ansammelt.

Auch der BH kann bei einer schweren Brust zu einem regelrechten Folterinstrument werden: Die BH-Träger schneiden in die Haut an Schultern und Dekolleté und hinterlassen tiefe Striemen – weder schön noch angenehm!

Kurzum: Eine Brustverkleinerung kann auch aus medizinischen Aspekten sinnvoll sein. Dennoch ist es sehr schwierig, die Krankenkassen zu einer Übernahme der Kosten für diese Operation zu bewegen. Die Brustverkleinerung gilt immer noch vorwiegend als ästhetischer Eingriff und damit als Privatleistung. Die Kosten sind daher meist von den Patientinnen selbst zu tragen.

Brusterschlaffung

Große Brüste sind nicht einfach nur groß. In vielen Fällen erschlaffen sie aufgrund ihres hohen Gewichts auch frühzeitig. Insbesondere, wenn schwaches Bindegewebe, Übergewicht, Schwangerschaften oder die Wechseljahre hinzukommen, kann es passieren, dass die Brüste ihre Form verlieren und hängen.

In diesem Fall empfehlen unsere Fachärzte, die Brustverkleinerung mit einer Bruststraffung zu kombinieren. Dazu ist kein zweiter Eingriff notwendig, da sich die Methoden der Brustverkleinerung und Bruststraffung sehr ähnlich sind und somit beides problemlos in einer Operation erfolgen kann. Da der Eingriff komplex ist, ist es sehr wichtig, sich hierfür an einen versierten Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu wenden.

Mann mit nacktem Oberkörper.

Brustverkleinerung beim Mann

Nicht nur Frauen benötigen bisweilen eine Brustverkleinerung oder eine Bruststraffung – Männer können ebenfalls eine vergrößerte Brust entwickeln. In vielen Fällen bildet sich diese bei übergewichtigen Personen. Dann sprechen Ärzte von einer Fettbrust oder Pseudo-Gynäkomastie. Eine sogenannte echte Gynäkomastie hingegen liegt vor, wenn sich der Drüsenkörper vergrößert. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. Häufig liegen hormonelle Schwankungen zugrunde, die möglicherweise auch eine medikamentöse Behandlung erfordern.

Während sich die Pseudogynäkomastie recht einfach mit einer Fettabsaugung behandeln lässt, muss überschüssiges Drüsengewebe chirurgisch entfernt werden. Unter Umständen kann anschließend eine Bruststraffung sinnvoll sein, um überschüssige Haut zu entfernen.

Themenwelt Brustverkleinerung

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