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Fettabsaugung

Gründe für eine Fettabsaugung

Sie achten auf eine ausgewogene Ernährung und bewegen sich regelmäßig – und dennoch leiden Sie unter lästigen Speckröllchen, die Ihren Proportionen und Ihrer Gesamterscheinung nicht besonders schmeicheln? Dann könnte eine Fettabsaugung – in der Fachsprache auch als Liposuktion (engl. Liposuction) bezeichnet – das Richtige für Sie sein.

Die Fettabsaugung zählt insgesamt zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen und wird hierzulande in fast jeder Privatklinik für plastische Chirurgie angeboten. Rund 33.000 Menschen in Deutschland lassen sich derzeit jährlich Fett absaugen. In den USA sind es etwa 750.000.
Eine Fettabsaugung ist dank moderner Absaugtechniken und schonender Verfahren heutzutage an fast allen Körperstellen möglich und mit nur wenigen Risiken verbunden. Während sich die Damenwelt weniger Bauch, schlankere Beine (Waden oder Oberschenkel), einen strafferen Po und definiertere Oberarme wünscht, suchen Männer oftmals wegen einem Doppelkinn, Fettansammlungen an den Hüften oder einem Bierbauch eine Schönheits-Klinik auf.

Anders als nach einer Diät gibt es bei der Fettabsaugung keinen Jojo-Effekt: Die Fettzellen an den behandelten Problemzonen bleiben dauerhaft weg. Dennoch sollten die Patienten beim Fettabsaugen möglichst kein starkes Übergewicht haben, da die Behandlung keinen Ersatz für eine gegebenenfalls notwendige Ernährungsumstellung darstellt. Zudem kann auch kein massives Übergewicht beseitigt werden, sondern nur einzelne störende Fettdepots.


Mit einer Liposuktion können Fettzellen dauerhaft entfernt
			werden.
Mit einer Liposuktion können Fettzellen dauerhaft entfernt werden.
Fotocredits: fotolia/staras

Speckröllchen trotz Normalgewicht

Woher kommen eigentlich diese unschönen Pölsterchen, die sich so unbeeindruckt vom Fasten und dem täglichen Fitness-Programm zeigen? Viele Problemzonen wie Reiterhosen und Rettungsringe sind in der Tat genetisch bedingt. So wie einige Menschen von Natur aus sehr schlank sind, setzen andere schneller Fettpölsterchen an. Sie kennen vermutlich auch die ein oder andere Person, die scheinbar alles essen kann, während Sie schon alleine vom Zuschauen morgen ein Kilo mehr auf die Waage bringen?

Ganz so dramatisch ist es jedoch nicht, denn die Ursachen fürs Zunehmen liegen nicht alleine in der DNA begründet. Tatsächlich bleibt niemand, der ständig viel zu viel isst, dauerhaft schlank – genauso wie jemand, der sein Übergewicht mit einer sinnvollen Ernährungsumstellung bekämpft, mit der Zeit garantiert an Gewicht verlieren wird. Eine gesunde Lebensweise und ein individuelles Fitness-Programm regen immer den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an und können somit viel verändern.

Viele Fettpölsterchen bilden sich mit zunehmendem Alter. Bei Frauen kann dies mit den Wechseljahren zusammenhängen, da das Hormon Östrogen sowohl den Insulin-Stoffwechsel als auch den Appetit reguliert. Dies führt zu Fettansätzen vor allem im Bereich des Bauchs und des Oberkörpers. Männer hingegen entwickeln aufgrund der verminderten Testosteron- und Adrenalinbildung gerne den klassischen Bierbauch (meist Viszeralfett). Neben einem verlangsamten Stoffwechsel kann die Gewichtszunahme im Alter auch daran liegen, dass die Menschen sich weniger bewegen, weil erste degenerative Erkrankungen einsetzen, die die Lust auf Sport und Bewegung einschränken.


Die Fettabsaugung ist nicht zur Bekämpfung von Übergewicht
			gedacht.
Die Fettabsaugung ist nicht zur Bekämpfung von Übergewicht gedacht.
Fotocredits: ohne / pixabay.de

Medizinische Ursachen für eine Fettabsaugung: Lipödeme

Meist führen Fachärzte aus rein ästhetischen Gründen Fettabsaugungen durch. Häufig wird die Liposuktion auch mit anderen Straffungsoperationen kombiniert, zum Beispiel der Bauchdeckenstraffung, der Straffung der Oberschenkel oder Oberarme oder einer Brustverkleinerung / Bruststraffung im Rahmen der Behandlung der Pseudogynäkomastie, der Vergrößerung der männlichen Brust durch Fetteinlagerungen (Fettbrust).

Einen Sonderfall stellt das Lipödem dar. Dabei handelt es sich um eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die meist Körperstellen wie Bauch, Hüfte, Gesäß, Oberschenkel, Knie und Unterschenkel betrifft. Symptome sind dicke und schwere Beine, Druckempfindlichkeit und die Neigung zu Blutergüssen. Die von Lipödemen betroffenen Stellen sind von Cellulite übersäht, Fesseln und Handgelenke oftmals von Fleisch überlappt.

Das Lipödem ist meist genetisch bedingt und ein ausschließlich weibliches Problem. Es handelt sich um eine progrediente Erkrankung, das heißt, sie schreitet immer weiter fort und ist mit Medikamenten und anderen Maßnahmen nicht heilbar. Sie beginnt manchmal bereits in der Pubertät, manchmal auch erst mit den Wechseljahren.

Im Verlauf der Erkrankungen kann sich vermehrt Wasser einlagern, was mit teils starken Schmerzen einhergeht. Das Lipödem führt damit häufig zu einer massiven Einschränkung der Lebensqualität und stellt für die Patientinnen eine hohe psychische Belastung dar. Da konservative Behandlungsmaßnahmen wie Lymphdrainagen oder Kompressionsmieder meist nur wenig und vorübergehend Erleichterung bringen, entscheiden sich viele Betroffene an irgendeinem Zeitpunkt für eine Fettabsaugung. Häufig wird diese in der Form der Wasserstrahl-assistierten Liposuktion (WAL) vorgenommen.

Fettabsaugen bei Übergewicht – geht das?

Die Fettabsaugung ist nicht zur Gewichtsreduktion geeignet. Die absaugbare Fettmenge ist auf vier bis fünf Liter pro Eingriff begrenzt. Das Absaugen größerer Fettmengen würde im Organismus zu Elektrolytverschiebungen und / oder größeren Blutverlusten führen. Ziel des Fettabsaugens ist vielmehr die Behandlung von Problemzonen an Bauch, Hüften, Waden oder Oberarmen.

Bei Clinic im Centrum führen wir das Fettabsaugen nur bei Menschen durch, die alle Möglichkeiten zum Abnehmen ausgeschöpft haben, körperlich gesund und psychisch stabil sind. Ziel ist die ästhetische Formung des Körpers unter Berücksichtigung der individuellen Statur. Eine Diät sollte zum Zeitpunkt des Eingriffs möglichst abgeschlossen sein, da ein weiterer starker Gewichtsverlust das ästhetische Ergebnis beeinträchtigen kann. Ebenso sollten die Patienten nach der Fettabsaugung nicht massiv zunehmen.


Mit einer Liposuktion können Fettzellen dauerhaft entfernt
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Speckröllchen und andere Problemzonen lassen sich mit einer Fettabsaugung effizient beseitigen.
Fotocredits: fotolia/Victor Koldunov

Hilft Fettabsaugen bei Cellulite?

Über 80 Prozent aller Frauen haben Cellulite. Die lästige Orangenhaut tritt vor allem an Po, Bauch, Hüften und Oberschenkeln auf. Oberarme und Waden hingegen sind seltener betroffen. Auch Männer können Cellulite bekommen, wenn sie zu wenige männliche Hormone haben. Häufig geht Cellulite mit Übergewicht einher, doch die fiesen Dellen können sich genauso bei schlanken Menschen bilden. Genetische Veranlagung, zu wenig Bewegung, falsche Ernährung, hormonelle Schwankungen – es gibt vieles, was Cellulite begünstigt.

Bei einer Fettabsaugung kann es sein, dass auch Cellulite verschwindet. Vor allem mithilfe der UAL können auch straffende und formende Effekte erzielt werden. Allerdings muss dabei dennoch die Indikation für die Fettabsaugung, sprich deutliche Fettpolster, gegeben sein. Bei sehr schlanken Menschen mit Cellulite wäre Fettabsaugen die falsche Wahl.

Eine alternative und noninvasive Behandlung bei Cellulite ist die Lipomassage. Dabei werden mithilfe eines speziellen Geräts Schlacken und Wassereinlagerungen aus dem Bindegewebe herausmassiert. Um das Resultat dauerhaft zu erhalten, muss die Lipomassage jedoch regelmäßig wiederholt werden.

Fettabsaugen für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine Brustvergrößerung muss nicht immer mit Implantaten durchgeführt werden . Eigenfett ist ein natürlicher Filler, der ein sehr schönes und natürliches Resultat erzeugt.

Voraussetzung für diesen Eingriff ist, dass eine ausreichende Fettmenge aus anderen Körperstellen gewonnen werden kann. Nach der Absaugung wird entnommene Eigenfett wird zentrifugiert und gereinigt. Danach kann es zur Injektion verwendet werden – zum Beispiel für eine Korrektur der Brust, aber auch als Faltenfiller für Facelift oder zur Lippenkorrektur.

Die für einen Lipotransfer gewählte Absaugmethode ist häufig die WAL.

Kontraindikationen von A wie Adipositas bis Z wie Zuckerkrankheit

Für unsere Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie gilt: Verantwortung für die Gesundheit geht vor. Daher sollte die Liposuktion in einigen Fällen nicht oder nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen werden. Dazu zählen die folgenden Krankheiten:

  • Lungenerkrankungen
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche oder Bluthochdruck
  • Nieren- und Leberschäden
  • Bei akuten Infekten und Entzündungen, zum Beispiel einer Grippe, einer Erkältung oder einer Erkrankung der Haut – nach einer erfolgreichen Behandlung steht dem Eingriff allerdings nichts im Wege
  • Allergien gegen bestimmte Medikamente

All diese Faktoren erhöhen die Risiken der Operation.

Weiterhin raten wir von einer Fettabsaugung bei Übergewicht und Adipositas ab. Das Fettabsaugen ist eine Maßnahme zur Körperformung bei lokal begrenzten Problemzonen an Bauch, Brust, Oberarmen, Hüften oder Waden. Eine Gewichtsabnahme hingegen ist nicht das Ziel der Behandlung. Übergewichtige Menschen sollten vor dem Eingriff eine erfolgreiche Ernährungsumstellung vorgenommen haben.

Als Orientierung für ein gesundes Körpergewicht kann der BMI (Body Mass Index) dienen. Dieser errechnet sich wie folgt:

Formel zur Berechnung des BMI

Bei Männern sollte der BMI zwischen 20 und 25, bei Frauen zwischen 19 und 24 liegen.

Auch während einer Schwangerschaft darf keine Fettabsaugung durchgeführt werden.

Falls Sie stark rauchen, empfehlen wir Ihnen, Ihren Nikotinkonsum auf ein Minimum zu reduzieren. Noch besser ist es, wenn Sie das Rauchen ganz aufgeben, denn es zählt zu den größten Risikofaktoren bei jeder Operation.



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Quelle: www.jameda.de, 13.01.2017
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