Ältere Dame mit grauem, zu einem Dutt gebundenem Haar und schwarzem Rollkragenpullover wird im Seitenprofil dargestellt

Facelift

Facelift

Bei vielen Menschen stimmt das Lebensgefühl nicht mit dem Aussehen überein – sie fühlen sich deutlich jugendlicher, als sie optisch wirken. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen, kann ein Facelifting vorgenommen werden. Dieses lässt Sie um Jahre jünger aussehen, ohne dabei Ihre individuellen Gesichtszüge zu verändern.

Die erfahrenen Experten von Clinic im Centrum beraten Sie gerne ausführlich und unverbindlich. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu einem Standort Ihrer Wahl auf!

Frau im rosa Pullover

Dauer

3-5 Stunden

Narkose

Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Übernachtung

1-2 Tage

Nachsorge

Nach der OP wird für mindestens 2 Tage ein Watteverband angelegt. Je nach Heilungsverfahren kann anschließend ein weiterer Verband erforderlich sein. Fäden werden nach 12-14 Tagen entfernt

Strichzeichnung abstrakt Oberkörper einer Frau mit langem Haar und Blick nach rechts Arme hinter dem Körper

Gründe für ein Facelift

Über einen frischen Pfirsichteint dürfen wir uns leider nur eine sehr kurze Zeit unseres Lebens freuen, denn spätestens ab dem 30. Lebensjahr beginnt die Gesichtshaut zu altern: die Hautelastizität nimmt von nun an kontinuierlich ab und die Muskulatur unter der Haut erschlafft. Durch die Schwerkraft sinken Haut und Fettgewebe nach unten. Erschlaffte Gesichtspartien und tiefe Falten sind die Folgen.

Dabei können die genetische Veranlagung ebenso wie bestimmte Lebensgewohnheiten und äußere Einflüsse den Alterungsprozess beschleunigen. Hierzu zählen: übermäßige Sonneneinstrahlung, viel Stress, Diäten, Nikotin- und Alkoholkonsum, ein schwaches Bindegewebe und sehr dünne Haut.

Während sich die einen Menschen gut mit ihren Falten arrangieren können und sie als Teil ihrer Persönlichkeit ansehen, empfinden andere ihre Hauterschlaffungen als große Last, die sich nicht selten negativ auf die Psyche auswirkt. Denn viele Betroffene erleben mit den Jahren einen regelrechten Identitätsverlust: Von ihrem einst jugendlichen Gesicht mit seinen vollen Wangen und der glatten, faltenfreien Haut ist dann meist kaum noch was übrig. Stattdessen haben sich abgesunkenes Wangenfett, Marionettenfalten und vielleicht sogar ein Doppelkinn breit gemacht. Experten sprechen davon, dass sich das sogenannte Schönheits-Dreieck, dessen Schwerpunkt sich in jungen Jahren in der oberen Gesichtspartie befindet, im Laufe der Jahre umkehrt.

Auch der immense Druck, der rund ums Thema „ewige Jugend“ in der Öffentlichkeit aufgebaut wird, trägt zum Unmut vieler älterer Menschen bei. Faltenfrei, schlank und schön ist nach wie vor das gängige Ideal in unserer Gesellschaft, dem aber viele Frauen und Männer insbesondere mit zunehmendem Alter kaum noch mit natürlichen Mitteln gerecht werden können.

Unsere Spezialisten von Clinic im Centrum raten Patienten immer dann zu einem Facelift, wenn der Blick in den Spiegel zum täglichen Kampf wird und sich der oder die Betroffene nicht mehr wohl in der eigenen Haut fühlt. Darüber hinaus müssen einige oder alle dieser körperlichen Merkmale zutreffen:

  • Die Gesichtshaut ist insgesamt stark erschlafft und faltig

  • Die Wangen haben sich zu „Hängebäckchen“ entwickelt, die Wangenknochen treten hervor und lassen das Gesicht eingefallen wirken

  • An Hals- und unterer Kinnpartie hat sich überschüssiges Fettgewebe gebildet

  • Schlaffe Haut am Hals, die Muskelstränge treten hervor

  • Die Haut im Bereich der Augen ist erschlafft und hängt, abgesunkene Augenbrauen, Fettdepots an Ober- und Unterlidern

  • Erschlaffte Haut an der Mundpartie mit Bildung tiefer Falten

Falte ist nicht gleich Falte

Bevor wir uns mit den Möglichkeiten und Grenzen des Faceliftings sowie alternativen Behandlungs-Methoden beschäftigen, lohnt sich für ein besseres Verständnis ein kleiner „Falten-Exkurs“:

Prinzipiell unterscheidet man zwischen mimischen Falten, die durch immer wiederkehrende Bewegungen der Gesichtsmuskulatur entstehen, und statischen Falten (auch orthostatische Falten genannt), welche im Zuge des Alterungsprozesses entstehen.

Die am häufigsten vorkommenden Falten-Arten haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Krähenfüße und Lachfalten

Krähenfüße siedeln sich strahlenförmig in den äußeren Augenwinkeln an. In der Regel sind sie mimisch bedingt: Sie bilden sich durch das Zusammenziehen der Augenmuskulatur beim Lachen. Die tiefen, abknickenden Linien lassen die betroffenen Personen meist müde und traurig erscheinen. Die Vorstufe der Krähenfüße, die sogenannten Lachfältchen, wird hingegen eher als sympathisch und positiv wahrgenommen. Beide Formen manifestieren sich oft schon in jungen Jahren, da die Haut um die Augen herum sehr dünn ist.

Nasolabialfalten

Falten zwischen Nase und Mundwinkeln werden Nasolabialfalten genannt. Auch sie resultieren aus einer ausgeprägten Mimik und werden begünstigt durch das absinkende Wangenfett. In der Regel lassen Nasolabialfalten das Gesicht älter und mürrisch aussehen.

Knitterfältchen

Manchmal verteilt Mutter Natur nicht ganz gerecht: Unter Knitterfältchen ­– feine, plissierte Fältchen – leiden vor allem Frauen. Sie bilden sich meist schon im Alter von 30 bis 40 Jahren und neigen zu einer großflächigen Ausbreitung. Dabei ist häufig nicht nur der Wangen- und Augenbereich, sondern auch das Dekolleté betroffen.

Marionettenfalten

Angela Merkel ist die wohl prominenteste Person in Deutschland, die sich mit unübersehbaren Marionettenfalten herumärgert. Diese Faltenart zieht sich von den Mundwinkeln nach unten Richtung Unterkiefer und verleiht der Person einen traurigen und resignierten Ausdruck.

Stirnfalten (Sorgenfalten)

Zorn, Sorgen, Konzentration – mit der Zeit entstehen durch die Mimik quer- und senkrecht verlaufende Stirnfalten. Insbesondere die horizontalen Stirnfalten bilden sich mit dem Älterwerden immer stärker heraus. Ausgeprägte Stirnfalten können sogar dazu führen, dass die Augenbrauen absinken und z.B. Schlupflider verursachen.

Periorale Falten

Zwischen Nase und Oberlippe kann es zur Ausbildung von sogenannten Perioralen Falten kommen. Sie beruhen in erster Linie auf der ausgeprägten Mimik des Mundes.

Zornesfalten (Glabella-Falten)

Empfinden wir Zorn, machen wir uns Sorgen oder konzentrieren wir uns stark, ziehen wir fast unweigerlich unsere Augenbrauen zusammen. Diese mimische Reaktion führt mit der Zeit zu Zornesfalten, auch Glabella-Falten genannt, die sich in Form von zwei strengen, steilen Falten zwischen den Augenbrauen bemerkbar machen und das Gesicht sehr ernst und mürrisch erscheinen lassen.

Neben Falten gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Alterungserscheinungen wie beispielsweise Hängewangen oder die Ausbildung eines Doppelkinns, die durch erschlaffte Haut und abgesunkenes Fett entstehen und ggf. ein Facelift sinnvoll machen.

Für ein erfolgreiches Facelifting ist es deshalb unerlässlich, vor jedem Eingriff eine sehr umfassende Untersuchung und Analyse des erschlafften Gewebes durch den behandelnden Facharzt für Plastische Chirurgie vorzunehmen. Nur so kann er einen individuellen Operationsplan für Sie erstellen, der Ihrer Problemzone gerecht wird. Eventuell wird er Ihnen sogar von einem Facelift abraten und Ihnen stattdessen einen alternativen Behandlungsweg wie z.B. ein Fadenlifting oder eine Faltenunterspritzung empfehlen.

Themenwelt Facelift

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