Oberkörper eines muskulösen jungen Mannes.

Gynäkomastie

Gynäkomastie

Während sich viele Frauen einer Brustvergrößerung unterziehen, haben Männer bisweilen das gegenteilige Problem: Sie weisen einen deutlichen Brustansatz auf, der ihre Silhouette verweiblicht wirken lässt. Insbesondere Männer mit Übergewicht sind von diesem Problem betroffen. Dieses Phänomen der vergrößerten männlichen Brust nennen Mediziner Gynäkomastie. Dabei werden zwei Arten unterschieden: die echte Gynäkomastie und die Pseudogynäkomastie.

Beide Formen haben meist keine krankheitsbedingte Ursache und lassen sich, sofern konservative Maßnahmen scheitern, sehr gut mit den modernen Möglichkeiten der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie behandeln. Die kompetenten Fachärzte von Clinic im Centrum sind dabei vertrauenswürdige Ansprechpartner für von Gynäkomastie betroffene Männer.

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Strichzeichnung Mann lässig sitzend

Dauer

1 bis 2 Stunden

Narkose

Vollnarkose oder örtliche Betäubung

Übernachtung

evtl. 1 Tag

Nachsorge

-

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Formen der Gynäkomastie

Die echte Gynäkomastie

Der echten Gynäkomastie liegt eine Vermehrung von Drüsengewebe der männlichen Brust zugrunde. Dieses Phänomen kann einseitig oder beidseitig auftreten. Bisweilen liegen zusätzliche Symptome vor, zum Beispiel ein Spannungsgefühl in der Brust oder eine besonders starke Sensibilität der Brustwarzen. Es können auch Veränderungen auftreten, die den Brustkrebssymptomen bei der Frau ähneln – eingezogene Brustwarzen, Entzündungen, Absonderungen aus der Brustwarze sowie Hautveränderungen.

Ursachen der echten Gynäkomastie können hormonelle Schwankungen beziehungsweise ein Missverhältnis von Östrogen und Testosteron sein. Dies kann bereits in der Pubertät vorkommen, weshalb manchmal auch schon männliche Jugendliche unter vermehrtem Brustwachstum leiden. Oftmals reguliert sich der Hormonhaushalt in dieser Phase jedoch von selbst und die Brust bildet sich von alleine zurück. Eine weitere Ursache kann das  Alter sein, wenn die Testosteronproduktion immer weiter abnimmt und zugleich das vor allem im Fettgewebe vorkommende Enzym Aromatase Testosteron in Östrogen umwandelt. Dies kann der Gynäkomastie insbesondere bei Männern in den reiferen Jahren Vorschub leisten.

Weitere – seltenere – Ursachen der Gynäkomastie können Lebererkrankungen, Neoplasien (Neubildung von Gewebe) im Zuge einer Krebserkrankung oder der Verlust eines Hodens sein. Auch Medikamente (bestimmte Magenschutz- und Prostatamedikamente, Herzmedikamente, Antidepressiva, einige Antibiotika) und Drogen (Heroin, Marihuana, Dopingpräparate wie Anabolika) können Gynäkomastie verursachen. Ebenso kann Alkohol – insbesondere Bier, das so genannte Phytoöstrogene (pflanzliches Östrogen) enthält  – die Vermehrung des Drüsengewebes fördern. In Einzelfällen kann Gynäkomastie sogar genetisch bedingt sein, wenn dem Körper bestimmte hormonproduzierende Enzyme fehlen.

Liegt eine echte Gynäkomastie vor, sollten im ersten Schritt unbedingt die Ursachen abgeklärt werden. Das ist nicht immer möglich – hin und wieder führen die Untersuchungen zu keinem Ergebnis. Dies ist etwa in 50 Prozent der Fälle so. Dennoch ist es wichtig, schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen.

Die Pseudogynäkomastie

Die Pseudogynäkomastie (auch Lipomastie genannt) entsteht in der Regel im Rahmen von Überernährung durch Fetteinlagerungen in der Brust. Sie tritt vor allem bei Übergewicht und Adipositas auf. Anders als bei der echten Gynäkomastie liegt bei der Pseudogynäkomastie normalerweise keine Erkrankung zugrunde, sofern man ein eventuell bestehendes Übergewicht nicht als Erkrankung zählt. 

Sollten Sie deutlich übergewichtig sein, bietet sich im ersten Schritt der Versuch einer Gewichtsabnahme ab. Gerne können wir Ihnen Ratschläge für eine Ernährungsumstellung und ein individuell sinnvolles Sport-Programm geben. Eine gute Möglichkeit, um ungesundes Körperfett abzubauen, kann auch die Fastmimicking Diet mit  ProLon® sein, wie Studien nachweisen konnten.

Themenwelt Gynäkomastie

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