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Frau in Unterwäsche mit den Händen an der Hüfte.

Schamlippenverkleinerung

Wie die Schamlippenverkleinerung durchgeführt wird

Methoden der Schamlippenkorrektur

Jede Patientin hat andere körperliche Voraussetzungen und Wünsche. Aus diesem Grund hat die Intimchirurgie unterschiedliche Methoden der Labienkorrektur entwickelt, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Auch bei Clinic im Centrum wählt Ihr Facharzt stets eine Methode, mit der das vielversprechendste Ergebnis zu erzielen ist. Welche Technik in Ihrem Fall infrage kommt, erfahren Sie im Beratungsgespräch. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die gängigen Verfahren zur Verkleinerung der Labien geben.

Frau auf einer Sportmatte

Die Exzision ist die am häufigsten angewendete Technik der Schamlippenverkleinerung. In diesem Fall werden mit einem bogenförmigen Schnitt die Ränder der Schamlippen sowie ein gewisser Anteil überschüssigen Gewebes entfernt.

Diese Methode ist zwar chirurgisch anspruchsvoll, gilt im Allgemeinen aber als erfolgreich und risikoarm. Wundheilungsstörungen sind sehr selten. Nachteil der Exzision ist allerdings, dass die Schamlippen ihre natürlichen Ränder, die meist etwas dunkler sind, verlieren. Dieser Bereich ist nach der Operation deutlich heller. Es gibt jedoch auch Patientinnen, die dies als Vorteil empfinden.

Bei der W-Technik bleiben die Ränder der Labien erhalten. Stattdessen nimmt der Arzt einen keilförmigen Schnitt vor und entfernt über diesen überschüssiges Gewebe aus der Mitte der Schamlippen. Anschließend werden die Wundränder vernäht.

Diese Methode hat den Vorteil, dass die Operation recht schnell vonstattengeht. Das natürliche Aussehen der Labien mit ihren Rändern bleibt bestehen – was manch einer Patientin sehr wichtig ist. Leider verzeichnen Ärzte bei der W-Technik eine etwas höhere Anzahl von Wundheilungsproblemen.

Die Z-Plastik stellt eine Weiterentwicklung der W-Technik dar. In diesem Fall wird statt des keilförmigen ein Z-förmiger Schnitt gesetzt. Ziel dieser Methode ist die Reduzierung von Wundheilungsstörungen, die wie gesagt bei der Schamlippenverkleinerung nach der W-Technik etwas häufiger auftreten.

Diese Methode ist die umfassendste und anspruchsvollste von allen. In diesem Fall werden nicht nur die Labien korrigiert, sondern auch das Klitoris-Häutchen modelliert.

Bei einigen Frauen besteht das Problem, dass ein sehr stark ausgeprägtes Klitoris-Häutchen die Empfindungsfähigkeit deutlich verringert. Auch eine Verlagerung der Klitorisspitze ist bei der 3D Reduction Labioplasty möglich. Dies ist ein Vorteil, wenn die Klitorisspitze sehr hoch sitzt. Das heißt, der Chirurg kann in diesem Fall in alle 3 Dimensionen korrigieren, wie der Name der Technik schon sagt.

In den Händen eines erfahrenen Chirurgen kann auf diese Weise ein sehr schönes, fein modelliertes und natürliches Ergebnis erzielt werden. Allerdings handelt es sich um eine vergleichsweise neue Methode, zu der noch keine Langzeitstudien vorliegen.

Es kann passieren, dass Frauen mit zunehmendem Alter eine Erschlaffung der äußeren Labien feststellen. Ursache ist häufig ein Schwund von Fettgewebe in diesem Bereich. Glücklicherweise lassen sich inzwischen auch die äußeren Labien mit den modernen Methoden der Plastischen Chirurgie verjüngen und modellieren.

Eine Straffung der Labien kann auf chirurgischem Wege erfolgen. Dabei kommen Techniken zum Einsatz, die der Verkleinerung der inneren Schamlippen stark ähneln. Allerdings sind die äußeren Labien weniger stark durchblutet, was ein geringeres Nachblutungsrisiko zur Folge hat.

Eine zweite Möglichkeit ist das Auffüllen der Schamlippen mit Eigenfett. Hier wird der Mangel an Fettgewebe mit körpereigenem Fett ausgeglichen. Voraussetzung dafür ist eine Fettabsaugung. Dazu sollte die Patientin an einer anderen Körperstelle über ausreichend Fettgewebe verfügen. Vorteil der Korrektur mit Eigenfett ist, dass kein chirurgischer Eingriff erfolgt. Zudem ist Eigenfett ausgezeichnet verträglich und liefert ein dauerhaftes Ergebnis, da ein Großteil der transplantierten Fettzellen anwächst.

In einigen Fällen leiden Frauen unter einem sehr auffälligen Schamhügel, der sich insbesondere unter eng anliegender oder dünner Bekleidung deutlich abzeichnet.

Dieses Problem lässt sich sehr einfach ohne großen Eingriff mithilfe einer Fettabsaugung lösen. Das Ergebnis ist sehr natürlich, Narben sind in der Regel nicht sichtbar. Mehr über diesen Eingriff erfahren Sie auf unserer Seite Venushügelsculpting.

Ablauf der Schamlippenkorrektur

In der Regel kann eine Schamlippenkorrektur ambulant und in örtlicher Betäubung erfolgen. Zusätzlich erhalten Sie ein Medikament, das Sie in einen entspannten Dämmerschlaf versetzt. Auf diese Weise bekommen Sie von der Operation nichts mit. Sollten Sie hingegen eine Vollnarkose erhalten, ist es wichtig, dass Sie nüchtern in der Klinik oder Praxisklinik erscheinen. Es empfiehlt sich, am Vorabend ab etwa 22 Uhr nichts mehr zu essen und nur noch Wasser zu trinken.

Bevor die OP beginnt, wird der Arzt zunächst Ihre Schamlippen vermessen und die Schnittführung planen, sodass ein symmetrisches Ergebnis gewährleistet wird. Sobald die Narkose wirkt, setzt er nach der vereinbarten Methode die ersten Schnitte. Meist wird dabei heutzutage ein Laserskalpell oder eine Ultraschallschere verwendet. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Skalpell ist die Blutungsgefahr hier deutlich reduziert.

Sobald das überschüssige Gewebe entfernt ist, verschließt der Chirurg die Wunden mit selbstauflösenden Fäden. In einigen Fällen kommt zusätzlich Gewebekleber zum Einsatz. Das Einlegen von Drainagen ist nicht notwendig.

Die gesamte Operation dauert – je nach Umfang und Technik – lediglich 30 bis 60 Minuten. Anschließend bringen wir Sie auf ein Zimmer, wo Sie sich noch etwas ausruhen können. Sobald Sie sich stabil fühlen, können Sie von einer Person Ihres Vertrauens abgeholt und nachhause gebracht werden.

Bitte bedenken Sie, dass diese Informationen ein persönliches Gespräch mit dem Facharzt nicht ersetzen können. Daher bitten wir Sie, bei Interesse einen unverbindlichen Beratungstermin an einem Standort Ihrer Wahl zu vereinbaren.