Zur Startseite
Eine sportliche Frau mit definierten Oberarmen.

Oberarmstraffung

Straffung der Oberarme: Methoden und ihr Ablauf

Es gibt mehrere OP-Techniken für eine Oberarmstraffung. Möglich sind eine einfache Hautentfernung, eine Fettabsaugung oder die Kombination aus beiden Eingriffen. Was für Sie persönlich sinnvoll ist, hängt von Ihren individuellen Voraussetzungen ab. Im Beratungsgespräch wird Ihr Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie die in Ihrem Fall vielversprechendste Methode ausführlich mit Ihnen besprechen.

Die chirurgische Hautstraffung

Am häufigsten wird lediglich überschüssige Haut an den Oberarmen entfernt. Bei der Straffung mit dem Skalpell wird der Hausüberschuss am Oberarm einschließlich des darunter liegenden Fettgewebes ausgeschnitten. Dieser Eingriff erfolgt meist in Vollnarkose. Kleine Hautüberschüsse können auch in lokaler Betäubung entfernt werden. Die OP dauert – je nach Menge des überschüssigen Gewebes und Hautqualität des Patienten – 1,5 bis 3 Stunden.

Bevor die Oberarmstraffung beginnt, zeichnet der Chirurg die Schnittführung an. Der Schnitt verläuft im Innenbereich des Oberarmes und erstreckt sich bis in die Achselhöhle. Je nachdem, wie viel Haut und Gewebe entfernt werden muss, verläuft der Schnitt entweder gerade oder leicht sichelförmig. Bei extremem Gewebeüberschuss kann er sich auch T-förmig bis in die Achsel erstrecken. Auf diese Weise kann sowohl längs als auch quer gestrafft werden.

Nach der Operation werden Drainagen in die Wunden gelegt, um das Wundwasser abzuleiten. Dann werden die Schnitte vernäht – häufig mit selbstauflösenden Fäden. Zudem wird ein Kompressionsverband angelegt, um Schwellungen und Schmerzen zu vermindern und gleichzeitig die Arme zu modellieren.

Die Dauer des Klinikaufenthalts beträgt in der Regel 1 Nacht, bisweilen auch 2. Ambulante Patienten können bereits wenige Stunden nach der Oberarmstraffung wieder nach Hause.

Fettabsaugung

Nicht immer ist eine Straffungs-OP notwendig, um die Oberarme wieder in Form zu bringen.  In manchen Fällen kann schon eine Fettabsaugung ausreichend sein, um die gewünschte Oberarmstraffung zu erreichen.

Wichtig ist in diesem Fall, dass die Haut des Patienten noch elastisch ist und dass der Chirurg beim Absaugen keine Überkorrektur vornimmt. Dies führt nämlich dazu, dass es den Armen später an Volumen fehlt und ein Hautüberschuss zurückbleibt.

Die Fettabsaugung ist eine sehr schonende und risikoarme Methode, die – anders als die chirurgische Oberarmstraffung – kaum Narben hinterlässt. Eine örtliche Betäubung genügt, der Patient kann wenige Stunden später die Klinik oder Praxisklinik wieder verlassen.

Je nach Voraussetzungen des Patienten und je nach Präferenzen des Chirurgen kann die Fettabsaugung mit unterschiedlichen Techniken vorgenommen werden. Wir stellen Ihnen hier die gängigste Methode vor, auf der die meisten anderen Techniken aufbauen: die Tumeszenzmethode (TAL).

Im ersten Schritt zeichnet der Chirurg an, an welchen Stellen Fett entfernt werden soll. Dann injiziert er die so genannte Tumeszenzlösung – ein Gemisch aus Kochsalzlösung, blutstillenden Medikamenten und einem Betäubungsmittel. Diese Lösung muss nun etwa 30 Minuten einwirken. In dieser Zeit wird nicht nur der entsprechende Bereich betäubt, sondern die Fettzellen beginnen, sich aus dem umliegenden Gewebe zu lösen. So können sie anschließend einfacher abgesaugt werden.

Im nächsten Schritt nimmt der Facharzt einige winzige Schnitte vor, über die die Absaugkanüle eingeführt wird. Dann geht es mit der eigentlichen Fettabsaugung los.

Am Ende versorgt der Facharzt die vernähten Schnitte mit Pflastern und legt einen Kompressionsverband an, damit der Arm planmäßig heilt und zugleich die gewünschte straffe Form annimmt.

Frau tanzt in einer Wüste vor Felswänden

Fettabsaugung plus Hautentfernung

Fettabsaugung und Hautentfernung können auch kombiniert werden. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn Fettansammlungen vorliegen, ihre Entfernung aber bedeuten würde, eine Hauterschlaffung zu riskieren.

In diesem Fall führt man zunächst die Fettabsaugung durch und korrigiert anschließend den dabei entstehenden Hautüberschuss. Es verbleibt wieder eine lange Narbe an den Innenseiten der Oberarme.

Sonderfall: Oberes Bodylift

Die Oberarmstraffung kann nicht nur mit einer Fettabsaugung kombiniert werden. Im Falle des oberen Bodylifts erfolgt eine zusätzliche Brust-OP (zum Beispiel eine Brustvergrößerung, Bruststraffung oder Brustverkleinerung.

Das Bodylift wird meist dann durchgeführt, wenn der Patient einen großen Gewichtsverlust hinter sich hat. Infolge dessen kann es zu ausgedehnten Haut- und Gewebeüberschüssen und der Bildung regelrechter Fettschürzen kommen. Die Brust kann leer wirken und hängen, weshalb eine Straffung, oftmals einhergehend mit einer Brustvergrößerung, sinnvoll sein kann.

Manchmal ist das obere Bodylift nur der erste Schritt – und nach Brust und Oberarmen werden in einem zweiten Eingriff auch noch Bauch, Po und Beine wieder in Form gebracht. Dann spricht man von einem Total Bodylift oder einer Ganzkörperstraffung.

Haben Sie hierzu Fragen? Dann notieren Sie diese am besten für ein persönliches Gespräch! Einen Termin zur unverbindlichen Beratung vereinbaren Sie ganz unkompliziert über unser Kontaktformular.

Themenwelt Oberarmstraffung

Erfahren Sie mehr über das Thema Oberarmstraffung und stellen Sie gerne Fragen – wir sind für Sie jederzeit telefonisch oder diskret über unser Kontaktformular für Sie da!