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Schlanke Frauenbeine in schwarzer Nylonstrumpfhose mit grobem Muster.

Krampfaderoperation

Gründliche Nachsorge, schöne Beine

Im Anschluss an die Entfernung der Varizen und Besenreiser sollten Sie einige wichtige Verhaltensregeln zur Nachsorge beachten. Diese tragen nicht nur zu einer komplikationsfreien Wundheilung, sondern auch zu einem guten ästhetischen Ergebnis bei.

Arbeitsfähig sind Sie nach einer Verödung oder thermischen Behandlung meist nach drei bis vier Tagen. Nach einer Operation kann es eine Woche dauernd, bis Sie wieder Ihre Alltagstätigkeiten aufnehmen können. Arbeiten Sie in einem stehenden oder körperlich anstrengenden Beruf, kann sich die Ausfallzeit auf bis zu 14 Tage ausdehnen.

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Die Wichtigkeit von Kompression nach der OP

Unmittelbar nach dem Eingriff werden bei allen Behandlungsformen die Beine mit einem engen Kompressionsverband stabilisiert. Dieser verläuft in der Regel bis zum Fuß. Der Kompressionsverband wird nach wenigen Tagen durch einen Kompressionsstrumpf ersetzt.

Um das Ergebnis nach dem Veröden zu optimieren, sollten die Patienten für vier Wochen tagsüber einen leichten Kompressionsstrumpf tragen, nach einer Laser- oder Radiofrequenztherapie für mindestens 14 Tage. Bei der operativen Krampfaderentfernung kann es sein, dass die Kompressionsstrümpfe bis zu zwei Monate getragen werden müssen.

Der Kompressionsstrumpf hat zwei Funktionen: Zum einen mindert er postoperative Schwellungen. Im Falle der Verödung sowie der thermischen Verfahren gewährleistet er zudem die Haltbarkeit des Ergebnisses, das heißt, das dauerhafte Verkleben der Venenwände. Ohne Kompression würde der Körper versuchen, die verschlossene Krampfader wieder zu öffnen. Daher ist es sehr wichtig, dass die Patienten die Kompressionsstrümpfe genau nach ärztlicher Vorschrift tragen, um ein unbefriedigendes Ergebnis zu vermeiden.

Die Spezialstrümpfe bestehen meist aus dünnem Mikrofasermaterial und sind in verschiedenen Farben erhältlich. Ein Haftrand aus Silikon verhindert, dass die Strümpfe rutschen. Wir empfehlen Ihnen Kompressionsstrümpfe mit geschlossener Fußspitze, da der Rand offener Strümpfe zu häufig ins Fußgewölbe zurückrutscht und dort die Durchblutung beeinträchtigen kann.

Entlastung: Beine hochlegen

Besonders in den ersten Tagen nach der Krampfaderoperation sollten Sie regelmäßig die Beine hochlegen. Dies entlastet die Beine, reduziert eventuelle Schmerzen und beugt Schwellungen und Blutergüssen vor.

Frau meditiert zwischen antiken Säulen im Sonnenaufgang

Sport und Bewegung

Die Patienten sollten sich nach jeder Art der Krampfaderbehandlung nicht allzu lange schonen. Bewegungsmangel erhöht die Gefahr postoperativer Thrombosen. Wenn Sie sitzen oder liegen, achten Sie darauf, die Beine beziehungsweise das behandelte Bein hoch zu lagern. So können Sie den Blutfluss zurück zum Herzen unterstützen und Schwellungen vorbeugen.

Bereits am OP-Tag sollten Sie nicht liegen, sondern bis zu zwei Stunden langsam spazieren gehen.  Dies reduziert das Thrombose-Risiko. Ab dem vierten Tag können Sie unbegrenzt viel gehen. Nach einer Woche können Sie wieder mit dem Training des Oberkörpers beginnen, außerdem dürfen Sie bis zu 30 Minuten täglich Rad fahren. Belastungen des Hüftgelenks (zum Beispiel Schneidersitz) sollten Sie noch möglichst vermeiden.

Training, das die Beine beansprucht, können Sie nach zwei Wochen wieder beginnen (Nordic Walking nach 14 Tagen, Jogging nach drei Wochen, nicht mehr als eine Stunde pro Tag).

Schwimmen ist nach etwa einem Monat wieder erlaubt.

Mit anstrengendem Sport wie Krafttraining, Kontaktsportarten wie Fußball sowie Marathon sollten Sie sechs Wochen warten. Danach können Sie in der Regel wieder alles machen, was Ihnen Spaß macht. Sicherheitshalber können Sie zuvor Ihren behandelnden Arzt fragen.

Nach einer EVLT ist die Rekonvaleszenz-Zeit meist etwas kürzer. Erkundigen Sie sich am besten bei einem der Nachsorge-Termine bei Ihrem behandelnden Arzt, wann Sie wieder sorglos trainieren dürfen.

Duschen, Baden, Körperpflege

Nach chirurgischen Krampfaderoperationen sollten Sie erst ab dem vierten Tag wieder duschen, wenn sich die Wunden verschlossen haben und nicht mehr nässen. Nach einer Verödung oder einer thermischen Behandlung ist dies schon etwas früher möglich. Fragen Sie im Zweifelsfall in Ihrer Clinic im Centrum vor Ort nach.

Bitte nehmen Sie noch keine Vollbäder, denn Wasserkontakt von mehr als zehn Minuten weicht die Wunden auf und erhöht das Risiko von Infektionen.

Mit Sauna und Solarium warten Sie bitte, bis alles vollständig verheilt ist. UV-Strahlung kann insbesondere nach einer Laserbehandlung zu Pigmentstörungen führen und das ästhetische Ergebnis beeinträchtigen. Wärmeeinwirkung verzögert die Heilung.

Linderung von Schmerzen

Insbesondere nach der Endovenösen Lasertherapie klagen Patienten nach dem Nachlassen der Betäubung häufig über leichte bis mittelstarke Schmerzen, die sie gerne mit einem Schmerzmittel lindern würden. Dies ist durchaus erlaubt.

Halten Sie sich bei der Medikamenten-Wahl jedoch bitte strikt an die ärztlichen Anweisungen. Nehmen Sie niemals eigenmächtig Medikamente ein, vor allem kein Aspirin!

Unterstützung der Wundheilung

Sie möchten für ein optimales Ergebnis die Wundheilung unterstützen? Dann empfehlen wir Ihnen das Nahrungsergänzungsmittel Curetin®. Es liefert dem Körper alle für eine komplikationsfreie Heilung notwendigen Nährstoffe.

Bitte bedenken Sie, dass diese Informationen ein persönliches Gespräch mit dem Facharzt nicht ersetzen können. Daher bitten wir Sie, bei Interesse einen unverbindlichen Beratungstermin an einem Standort Ihrer Wahl zu vereinbaren.

Themenwelt Krampfaderoperation

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