Junge Frau in weißer Kleidung posiert auf einem Felsen.

Schweißdrüsenabsaugung

Schweißdrüsenabsaugung

Schwitzen ist eigentlich eine coole Angelegenheit: Wenn es uns zu heiß wird, reguliert der Körper die Temperatur, indem er Feuchtigkeit nach außen abgibt. Auf der Haut entsteht dann Verdunstungskälte, was eine Überhitzung des Organismus verhindert.

Bei etwa 5 Millionen Menschen in Deutschland laufen die Schweißdrüsen allerdings ständig auf Hochtouren. Sie produzieren weit mehr als die durchschnittliche Schweißmenge von etwa einem Liter pro Tag – manchmal sogar bis zu 100 Milliliter in 5 Minuten! Dieses Phänomen bezeichnen Mediziner als Hyperhidrose.

Glücklicherweise gibt es Abhilfe: Das lästige Schwitzen lässt sich mit unterschiedlichen Verfahren behandeln. Eines davon ist die Schweißdrüsenabsaugung. Sie macht Schluss mit Hyperhidrose – und zwar dauerhaft.

Auch bei Clinic im Centrum können Sie eine Schweißdrüsenentfernung vornehmen lassen. Dafür stehen Ihnen an jedem unserer Standorte erfahrene und qualifizierte Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie zur Verfügung. Als Premiumanbieter gewährleisten wir Ihnen maximale Sicherheit sowie ein einheitlich hohes medizinisches Niveau bei sämtlichen Leistungen – ganz egal, ob Sie sich für eine Schweißdrüsenabsaugung, Brustvergrößerung, Bruststraffung, Brustverkleinerung, Bauchdeckenstraffung, Fettabsaugung oder ein Facelift interessieren.

Für einen ersten Kontakt erreichen Sie am besten telefonisch oder per E-Mail. Die freundlichen Mitarbeiterinnen helfen Ihnen gerne weiter!

Junge Frau in schwarzer Bluse vor schwarzen Hintergrund

Dauer

1-2 Stunden

Narkose

örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf

Übernachtung

-

Nachsorge

Tragen eines speziellen Verbandes, keine körperlichen Aktivitäten sowie körperliche Anstrengung in den ersten 4-6 Wochen

Gründe für eine Schweißdrüsenabsaugung

Ursachen von übermäßigem Schwitzen

Die Ursache von Hyperhidrose ist nicht immer klar. Einige Betroffene leiden seit der Pubertät unter vermehrtem Schwitzen – und das nicht nur, wenn die Außentemperatur steigt, sondern auch bei Nervosität, Stress und geringfügiger körperlicher Anstrengung. Ärzte vermuten dahinter eine Störung des vegetativen Nervensystems und sprechen in diesem Fall von primärer Hyperhidrose. Die Betroffenen leiden meist ein Leben lang unter dem starken Schwitzen. Auch wenn dies an sich nicht gefährlich ist, ist die psychische Belastung dennoch meist sehr hoch.

Bei anderen ist die vermehrte Schweißproduktion auf eine Erkrankung zurückzuführen, z.B. eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Hormonstörung oder eine Verletzung von Nerven. Manchmal sind auch psychische Ursachen oder die Einnahme bestimmter Medikamente der Auslöser für die übermäßige Schweißproduktion. In diesem Fall handelt es sich um eine sekundäre Hyperhidrose, die sich bisweilen wieder von selbst bessert, wenn die Erkrankung überstanden ist oder das entsprechende Medikament abgesetzt wurde.

Die Grenzen zwischen normalem und übermäßigem Schwitzen lassen sich nicht klar ziehen. Handlungsbedarf besteht, wenn man sich in seiner Haut nicht mehr wohl fühlt. Wo Hausmittel nicht mehr weiterhelfen, bietet die Plastische Chirurgie unter anderem die Möglichkeit der Schweißdrüsenabsaugung.

Bromhidrose

Schweiß besteht vor allem aus Wasser und riecht an sich nicht. Menschen, die unter Bromhidrose leiden, haben allerdings nicht nur das Problem fortwährender Nässe an Händen, Füßen oder unter den Achseln. In ihrem Fall hat der Schweiß einen besonders unangenehmen Geruch. Dieser lässt sich oftmals schwer durch herkömmliche Hilfsmittel wie Deodorants und Antitranspirante überdecken.

Verantwortlich für die penetrante Schweißnote sind die so genannten apokrinen Schweißdrüsen, auch Duftdrüsen genannt, die in der Pubertät durch die einsetzende Produktion von Sexualhormonen aktiviert werden. Eine weitere Ursache sind Bakterien, die den Schweiß an der Hautoberfläche zersetzen. Als Abbauprodukte entstehen Fettsäuren und Ammoniak – Substanzen, die bekanntermaßen nicht allzu gut riechen.

Die gute Nachricht: Auch die Bromhidrose kann unter anderem mithilfe der Schweißdrüsenabsaugung deutlich gelindert werden!

Lokalisation

Die Schweißverteilung kann sehr unterschiedlich sein: Einige schwitzen auf der Kopfhaut und im Gesicht, andere an Brust und Rücken, viele haben ständig feuchte Hände, Achselhöhlen oder Füße. Es gibt sogar vereinzelt Patienten, die behaupten, am gesamten Körper stark zu schwitzen. Dank entsprechender Behandlungen ist es möglich, fast allen Patienten erfolgreich zu helfen. Die Schweißdrüsenabsaugung im Speziellen kommt insbesondere bei Schwitzen unter den Achseln zum Einsatz. Für andere Stellen am Körper eigenen sich Botox®-Behandlungen oftmals besser.

Die häufigsten Lokalisationen von Hyperhidrose im Überblick:

  • Schweißhände (Hyperhidrosis Palmaris): Führen häufig zu Einschränkungen im sozialen Bereich. So empfinden es die Betroffenen als unangenehm, jemandem die Hand zu reichen. Schwitzen an den Händen kann allerdings auch Tätigkeiten erschweren – zum Beispiel, beim Autofahren das Lenkrad festzuhalten oder mit Werkzeug zu arbeiten.
  • Schweißfüße (Hyperhidrosis Plantaris): Schwitzende Füße treten selten singulär auf, sondern meist in Verbindung mit Schweißhänden und axilliärer Hyperhidrose. Oft spielt Vererbung eine Rolle – die Anzahl der Schweißdrüsen ist nämlich genetisch programmiert. Schweißfüße können Fußpilz und weitere Hauterkrankungen hervorrufen. Spätestens in diesem Fall macht eine Behandlung auch medizinisch Sinn.
  • Axilliäre Hyperhidrose: Hiermit ist das Schwitzen im Achselbereich gemeint. Die Betroffenen produzieren unabhängig von Sport oder Hitze große Mengen Schweiß, der sich in unschönen Schweißrändern in Hemden und Shirts abzeichnet. Zusammen mit Deo-Rückständen verkrusten sie bisweilen regelrecht die Wäsche, was dazu führt, dass viele Hyperhidrose-Patienten ständig neue Oberbekleidung kaufen müssen.

Haben Sie hierzu Fragen? Dann notieren Sie diese am besten für ein persönliches Gespräch! Einen Termin zur unverbindlichen Beratung vereinbaren Sie ganz unkompliziert über unser Kontaktformular.

Strichzeichnung Rückenansicht einer Frau mit Blick nach rechts

Verstärkende Faktoren

Starkes Schwitzen und ein unangenehmer Geruch können sich unter bestimmten Umständen noch verstärken. Dabei handelt es sich allerdings um Faktoren, auf die die Patienten Einfluss nehmen können.

  • mangelhafte Hygiene: bei Hyperhidrose ist durchaus mehrmaliges Waschen pro Tag und Benutzen eines Deodorants/Antitranspirants erforderlich
  • Ernährungsgewohnheiten: scharfes und heißes Essen sowie Kaffee-Konsum (Koffein!)
  • Nikotin
  • Alkoholgenuss
  • Übergewicht
  • psychische Probleme, zum Beispiel Angststörungen
  • synthetische Fasern: verhindern das Verdunsten

Es empfiehlt sich also, bei Hyperhidrose auf ein gesundes Körpergewicht zu achten und die Ernährungsgewohnheiten entsprechend anzupassen sowie Stimulantien zu vermeiden. Psychische Probleme sollten mit therapeutischer Unterstützung angegangen werden. Zusätzlich können Entspannungstechniken angewendet werden, um das Stresslevel zu senken.

Grundsätzlich sollten Sie Kleidung und Schuhwerk anpassen. Tragen Sie atmungsaktive Stoffe am Körper. Für die Füße empfehlen sich Baumwollsocken und Lederschuhwerk.

Themenwelt Schweißdrüsenabsaugung

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