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Junge Frau in weißer Kleidung posiert auf einem Felsen.

Schweißdrüsenabsaugung

So macht das Schweißdrüsen-absaugen Schluss mit Schwitzen

Wer wirklich stark schwitzt, neigt oftmals zur sozialen Isolation, da er der Überzeugung ist, dass sich andere Menschen vor ihm ekeln. Auch Nachteile im Beruf können die Folge von Hyperhidrose sein. Daher suchen viele Betroffene nach einer Lösung, die sie dauerhaft und zuverlässig vom lästigen Schwitzen befreit.

Eine sehr erfolgreiche Möglichkeit ist die Entfernung der Schweißdrüsen in derAchselregion auf chirurgischem Wege. Dieses Verfahren nennen Ärzte Schweißdrüsenabsaugung. Es ähnelt technisch betrachtet einer Fettabsaugung. Dabei wird ein großer Teil der vorhandenen Schweißdrüsen – rund 80 Prozent – entfernt. Da Schweißdrüsen grundsätzlich nicht nachwachsen, ist das Resultat nachhaltig.

Welches Ergebnis erzielt die Schweißdrüsenabsaugung?

  • dauerhafte und deutliche Reduzierung der abgesonderten Schweißmenge
  • unmittelbare Wirkung nach der Behandlung
  • unauffällige bis unsichtbare Narben
  • in der Regel ambulante Behandlung ohne Vollnarkose
  • Ausfallzeit beschränkt sich auf wenige Tage

Die Schweißdrüsenabsaugung zählt grundsätzlich zu den risikoarmen Behandlungen in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie – insbesondere, wenn sie von einem erfahrenen Facharzt wie den Experten von Clinic im Centrum durchgeführt wird. In nur rund 60 bis 90 Minuten werden die Patienten von ihrem oft jahrelangen Leiden befreit. Eine Vollnarkose ist dabei in der Regel nicht notwendig, es genügt eine lokale Anästhesie. Auf Wunsch verabreichen wir Ihnen ein Beruhigungsmittel, sodass Sie sich während des Eingriffs in einem entspannten Dämmerschlaf befinden.

Im Folgenden erläutern wir Ihnen die möglichen Techniken, mit denen eine Schweißdrüsenabsaugung durchgeführt werden kann. Grundsätzlich kommen beim Premiumanbieter Clinic im Centrum nur moderne, sichere und international anerkannte Methoden zum Einsatz.

Frau in rotem, langen Kleid sitzt auf einer Sanddüne in der Wüste

Die häufigste Methode zur Entfernung der Schweißdrüsen ist die Schweißdrüsenabsaugung oder Saugkürettage. Dabei werden die Schweißdrüsen mithilfe einer Absaugkanüle beseitigt – ähnlich wie die Fettzellen bei einer Fettabsaugung.

Im ersten Schritt werden die abzusaugenden Areale markiert. Dann injiziert der Operateur eine bestimmte Menge Tumeszenzflüssigkeit. Diese besteht aus steriler Kochsalzlösung, blutungsstillenden Medikamenten sowie einem Betäubungsmittel. Auch dieser Schritt entspricht dem Vorgehen bei einer Fettabsaugung.

Die Tumeszenzflüssigkeit muss dann etwa eine halbe Stunde einwirken. In diesem Zeitraum beginnt zum einen die Betäubung Ihre Wirkung zu entfalten, zum anderen lösen sich die Schweißdrüsen aus dem umliegenden Gewebe. So kann die anschließende Absaugung besonders schonend erfolgen.

Nach der Einwirkzeit nimmt der Chirurg zwei kleine Schnitte in der Achsel vor, über die er dann die Absaugkanülen einführt. Anschließend beginnt die Absaugung, die meist nicht länger als 20 bis 30 Minuten dauert. Dabei werden rund 80 Prozent der Schweißdrüsen entfernt. Ein paar verbleiben – denn ein bisschen Schwitzen muss ja noch erlaubt sein!

Zuletzt werden die Schnitte vernäht und ein Druckverband angelegt, der einige Tage getragen werden muss.

Ein Klinik-Aufenthalt nach der Operation ist in der Regel nicht notwendig, Sie können noch am selben Tag nachhause.

Ähnlich wie bei der Fettabsaugung besteht auch die Möglichkeit, die Schweißdrüsen mit dem WAL-Verfahren zu entfernen. Hinter dem Kürzel WAL verbirgt sich die Bezeichnung Wasserstrahl-assistierte Liposuktion.

In diesem Fall wird nur mit wenig Tumeszenzflüssigkeit gearbeitet, stattdessen werden die Schweißdrüsen subkutan mit einem feinen Wasserstrahl aus dem umgebenden Gewebe gelöst und gleichzeitig angesaugt. Das Verfahren „Wasserstrahl statt Skalpell“ ist auch in der Chirurgie etabliert und bewährt, da es geringere Gewebetraumata verursacht.

Sollten Sie sich für dieses spezielle Verfahren interessieren, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf – dann teilen wir Ihnen mit, in welcher Klinik oder Praxisklinik in Ihrer Nähe eine WAL-Schweißdrüsenabsaugung möglich ist.

Die Schweißdrüsenentfernung mit Laser zählt zu den modernen Operationstechniken bei Hyperhidrose. Dabei wird in örtlicher Betäubung über zwei kleine Schnitte eine Laserfaser in den Achsel eingeführt. Diese Laserfaser erzeugt Wärme, sobald sie aktiviert wird. Auf diese Weise werden die Schweißdrüsen zerstört, die sich an der Unterseite der Lederhaut befinden.

Die Laser-Technik ist auf den axilliären Bereich beschränkt. Sie erfordert genaue Kenntnisse des Chirurgen, da die Behandlung sonst zu Verbrennungen führen kann. Das Resultat ist manchmal nicht so zufriedenstellend wie das anderer Verfahren.

Eine alternative Technik zur Schweißdrüsenentfernung ist die Exzision, die ebenfalls in örtlicher Betäubung durchgeführt wird. In diesem Fall werden Teile der Haut einschließlich der darunter liegenden Schweißdrüsen herausgeschnitten.

Nachteil des Verfahrens ist, dass durch dieses radikale Entfernen größere Wunden und damit Narben entstehen. Daher kommt diese Methode der Schweißdrüsenentfernung heutzutage nur noch sehr selten zum Einsatz. Bei Clinic im Centrum wird sie nicht mehr eingesetzt.

Weitere Therapie-Möglichkeiten gegen übermäßiges Schwitzen

Botox®

Ja, Sie haben richtig gelesen: Botox® – eigentlich der Markenname eines Produkts mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin A – ist nicht nur ein Mittel zur Faltenbehandlung, sondern wirkt auch gegen Hyperhidrose. Der kleine Piks lohnt sich: Bis zu sechs Monate lang drosselt die Behandlung die Schweißproduktion auf ein angenehmes Minimum.

Wie funktioniert die Behandlung genau? Botox® setzt – sowohl bei der Faltenbehandlung als auch bei der Hyperhidrose-Therapie – im synaptischen Spalt der Nerven an. Dies ist sozusagen der Punkt, an dem ein Reiz weitergeleitet wird. Zur Reizweiterleitung wird der Botenstoff Acetylcholin benötigt. Botox®hemmt die Bildung von Acetylcholin. Auf diese Weise wird die Reizweiterleitung unterbrochen. Bei der Faltenbehandlung spielt sich das Ganze im muskulären Bereich ab: Ohne den entsprechenden Reiz können bestimmte Gesichtsmuskeln nicht mehr anspannen, sodass mimische Falten gemildert werden. Bei Hyperhidrose stoppt Botox® den nervlichen Reiz, der sonst die Schweißbildung aktivieren würde.

Botox® wird vor allem in der Achselregion und an den Handinnenflächen angewendet. Die Injektionen sind etwas unangenehm, aber die Ergebnisse zeigen eine hohe Wirksamkeit. Nach ersten Einschätzungen hält das Ergebnis 3 bis 12 Monate an, in Einzelfällen und je nach persönlichem Stoffwechsel auch länger.

Zur Behandlung von Schweißfüßen ist Botulinumtoxin A ebenfalls geeignet. Allerdings sollte in diesem Fall nur ein erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie die Injektionen hier setzen, da bei einem zu tiefen Eindringen des Wirkstoffs die Fußmuskulatur geschwächt werden kann.

Was passiert genau bei der Botox®-Behandlung? Da die Injektionen etwas schmerzhaft sein können, stellen wir unseren Patienten frei, ob sie eine örtliche Betäubung möchten oder nicht. Dann erfolgt die gründliche Desinfektion der Haut, bevor an mehreren Punkten die zuvor exakt berechnete Menge Botox® eingespritzt wird.

Der Effekt macht sich dann nach etwa 2 Tagen bemerkbar. Da Botox® vom Organismus wieder vollständig abgebaut wird, können bei nachlassender Wirkung problemlos mehrfach auffrischende Behandlungen erfolgen.

Die Botox®-Behandlung ist sehr beliebt bei allen, die die Schweißdrüsenabsaugung als zu radikalen Schritt empfinden oder die an einer Körperstelle schwitzen, an der keine Schweißdrüsenabsaugung durchgeführt werden kann (zum Beispiel an den Händen). Das Verfahren ist ähnlich risikoarm wie eine Faltenbehandlung.

MiraDry®

Neu und extrem schonend ist das MiraDry®-Verfahren. MiraDry® arbeitet mit thermischer Energie aus Mikrowellen. Durch die dabei entstehende Hitze werden die Schweißdrüsen zerstört, während Haut und umliegendes Gewebe unversehrt bleiben. Die Behandlung verursacht keine Schmerzen, nur die Wärme ist spürbar. Es bedarf keiner Narkose, keiner OP und es entstehen auch keine Narben. Nach einer halben Stunde ist alles vorbei.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Nach nur 1 bis 2 Behandlungen reduziert sich die Schweißproduktion merklich. Auch der unangenehme Schweißgeruch, der bei Bromhidrose auftritt, kann mithilfe der MiraDry®-Behandlung gemildert oder beseitigt werden. Sogar die Nebenwirkungen der Therapie werden meist als nützlich empfunden: Die Achselhaare wachsen nicht mehr nach.

Einen einzigen Nachteil hat die Anti-Schweiß-Behandlung mit MiraDry®: Sie kann bislang nur bei axilliärer Hyperhidrose angewendet werden.

Das MiraDry®-Verfahren wird bei Clinic im Centrum nur an ausgewählten Standorten angeboten. Treten Sie gerne mit uns in Kontakt, um zu erfahren, welche Ärzte mit MiraDry® behandeln.

Themenwelt Schweißdrüsenabsaugung

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