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Frau mit auffallenden dunklen Locken lacht in die Kamera

Implantologie

Das Lächeln - Ihre persönliche Visitenkarte

Wenn man etwas verliert, lernt man es erst richtig zu schätzen. Das gilt auch für die Zähne. Ihren Verlust - aus welchen Gründen auch immer - erleben wir meist als drastischen Einschnitt im Leben. Erst jetzt wird uns schmerzhaft bewusst, welche Bedeutung Zähne für unsere persönliche Ausstrahlung haben. Sie stellen unsere sofort sichtbare Visitenkarte dar. Aber nicht nur das. Ausstrahlung und Aussehen gelten heute als wesentliche Faktoren der sozialen Kompetenz eines Menschen. Zusammenhänge mit privatem und beruflichem Erfolg sind offensichtlich und nachgewiesen. Zähne werden als integraler Bestandteil eines ästhetischen und harmonischen Gesichtsausdrucks empfunden. Gesunde und schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen, Sympathie und Erotik aus.

Mann küsst Frau auf die Stirn, diese lächelt zufrieden

Implantologie - Möglichkeiten und Grenzen

Sich nach Zahnverlusten die gewohnte Lebensqualität beim Essen, Lachen und Küssen zu erhalten, ist mit Hilfe von Implantaten möglich. Grundsätzlich kann ein Zahnimplantat einen einzelnen verlorenen Zahn, mehrere Zähne oder sogar alle Zähne ersetzen. Im Einzelfall sollte man sorgfältig prüfen, ob die Implantation im Vergleich zur herkömmlichen Krone, Brücke oder Prothese wirklich die bessere Lösung ist.

Wenn ein einzelner Zahn fehlt

Einzelne fehlende Zähne in einer ansonsten geschlossenen Zahnreihe können sowohl im Front- als auch im Seitenzahnbereich durch Implantate ersetzt werden. Diese Versorgungen kommen ästhetisch und funktionell den eigenen Zähnen sehr nahe. Sie stellen somit mehr als nur eine Alternative zur herkömmlichen Versorgung mit einer Brücke dar, ersparen sie doch das Abschleifen der (oftmals gesunden) Nachbarzähne. Das Abschleifen eigener Zähne geht immer mit einer deutlichen Verschlechterung der Prognose und Verringerung der Lebenserwartung dieser Zähne einher.

Natürliche Belastung bei Implantologischen Versorgungen

Bei einer Implantologischen Versorgung werden die Kaukräfte wie zuvor beim vorhandenen Zahn über das Implantat auf den Knochen übertragen. So wird über den funktionellen Reiz einem Knochenabbau vorgebeugt. (Siehe Bild)

Im Falle einer herkömmlichen Brückenprothese kommt es unter dem Brückenglied oder dem Prothesensattel des ersetzten Zahnes unweigerlich zu einem deutlichen Knochenschwund.

Ersatz von Zahngruppen

Auch größere Zahnlücken (mehrere fehlende benachbarte Zähne) können mit Hilfe von Zahnimplantaten geschlossen werden. Dabei ist es möglich, jeden einzelnen Zahn durch ein Implantat zu ersetzen oder eine so genannte implantatgetragene Brücke anzustreben.

Auch die Einbeziehung natürlicher Zähne (z.B weil bereits mit einer großen Füllung oder Krone versorgt) als Brückenpfeiler in eine implantologische festsitzende Versorgung ist möglich. Liegen größere Zahnlücken vor, die aufgrund ihrer Größe aus statischen Gründen nicht mehr mit einer Brücke auf eigenen Zähnen versorgt werden können, so ist auch eine Implantation im Sinne von Unterstützungsimplantaten (so genannte Pfeilervermehrung) denkbar.

Grafik Gruppenzahnersatz

Implantation im zahnlosen Kiefer

Insbesondere der Verlust der letzten Zähne geht für den Patienten mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität einher. Die herkömmliche prothetische Versorgung in Form herausnehmbarer Totalprothesen ist eine meist unbefriedigende Lösung, da eine optimale Stabilität der Prothese alleine durch ihre Saughaftung oft nicht zu erreichen ist. Die Prothese bietet keinen richtigen Halt beim Sprechen und Essen, dies führt nicht selten zu Verunsicherung. Mit der Zeit bildet sich der Kieferknochen immer weiter zurück, der Prothesenhalt wird zunehmend schlechter, verstärkt die vorgenannten Probleme und führt zu schmerzhaften Druckstellen.

Im Idealfall kann durch eine Implantation im zahnlosen Kiefer eine festsitzende Brücke eingegliedert werden. Dazu sind in der Regel im Oberkiefer mindestens acht, im Unterkiefer mindestens sechs Implantate notwendig. Oft kann eine solch aufwendige Versorgung aus unterschiedlichen (manchmal auch finanziellen) Gründen nicht realisiert werden. Meist kann jedoch durch die Verankerung einer herausnehmbaren Prothese auf weniger Implantaten auch eine deutliche Verbesserung der Situation erzielt werden. Im Zahnlosen Unterkiefer werden dazu zwei bis vier, im Oberkiefer aufgrund der verminderten Festigkeit des Knochens meist vier bis sechs Implantate eingesetzt. Mit Hilfe verschiedener Verankerungssysteme wie Doppelkronen, Kugelaufbauten oder Stegen kann eine herausnehmbare Prothese fixiert werden. (siehe Bild)

Die Folge ist ein funktionsstabiler Zahnersatz, der zu einem deutlich verbesserten Prothesenhalt beim Essen, vermindertem Fremdkörpergefühl und Sicherheit und Selbstvertrauen im Gespräch führt. Im Oberkiefer kann in den meisten Fällen zudem auf eine Ausdehnung der Prothese auf den Gaumen verzichtet werden. Dadurch werden Temperatur- und Geschmacksempfinden beim Essen nicht mehr beeinträchtigt und das Fremdkörpergefühl wesentlich verringert. Durch die Überleitung der Kaukräfte von der Prothese auf die Implantate und letztendlich den Knochen wird auch in diesen Fällen einem Abbau des Kieferknochens vorgebeugt.