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Frau mit schönen Zähnen lächelt und hört Musik über Kopfhörer.

Zahnästhetik

Narkose

(alt-griechisch: in Schlaf versetzen)

Es handelt sich hierbei um einen medikamentös herbeigeführten, kontrollierten Zustand der Bewusstlosigkeit unter professioneller Überwachung.

Eine kieferchirurgische Behandlung wird von keinem Menschen als angenehm empfunden. Immer häufiger ziehen gut informierte Patienten daher den schmerzlosen Schlaf einer Narkose der örtlichen Betäubung zur Durchführung einer Operation vor. Hierbei beschränkt sich das Erleben des Eingriffs auf das Anlegen eines Venenzugangs.

Es ist uns sehr wichtig, dass bei allen Narkoseverfahren unangenehme oder schmerzhafte Manipulationen natürlich erst ausgeführt werden, nachdem die Medikamente in der benötigten Menge verabreicht worden sind und der Patient eingeschlafen ist.

In den Operations- und Eingriffsräumen können alle zeitgemäßen und somit schonenden Narkoseverfahren wie die Vollnarkose, der Dämmerschlaf (Analgo-Sedierung) und das Monitoring, sowohl ambulant als auch stationär mit betreuter Übernachtungsmöglichkeit, angeboten werden.

Frau mit Schlafmaske vor hellem Hintergrund

Vollnarkose oder Allgemeinanästhesie

Die Allgemeinanästhesie bewirkt eine vorübergehende, also zeitlich begrenzte Ausschaltung des Bewusstseins, der Schmerzempfindung und der aktiven Bewegungsfähigkeit der Muskeln, d.h. der Patient liegt absolut ruhig und unbeweglich im Tiefschlaf. Ein typisches Merkmal der Vollnarkose ist der Verlust aller Reflexe, die unter anderem auch die Atemwege schützen, sodass hierbei eine Beatmung über einen Schlauch, den sogenannten Tubus, durchgeführt wird, um die Lunge optimal zu sichern.

Patienten erleben eine Vollnarkose, die nicht nur apparativ, sondern auch medikamentös nach den modernsten Standards durchgeführt wird, durchweg als positiv und entspannend.

Dämmerschlaf oder Analgo-Sedierung

Die Analgo-Sedierung ist ein durch beruhigend wirkende Medikamente hervorgerufener Zustand, bei dem eine vollständige Entspannung erreicht wird. Der Patient wird dabei in einen schlafähnlichen Zustand versetzt, er atmet selbstständig, kann sich bewegen und auf Berührungen und einfache, verbale Ansprache des Behandlers („Bitte den Mund öffnen!“) reagieren.

90% der Patienten erinnern sich nach einem Dämmerschlaf nicht mehr an die Behandlung, die verbleibenden 10% beschreiben die Ereignisse allenfalls bruchstückhaft, dabei aber immer als angenehm.

Die Schmerztherapie für die Zeit nach der Operation beginnt mit einer örtlichen Betäubung des Operationsfeldes, sodass der erwachende Patient nur die Missempfindung der Lokalanästhesie, jedoch keinerlei Operationsschmerzen verspürt.

Wann können wir ein Narkoseverfahren empfehlen?

Ängstliche Kinder und Jugendliche, die einen chirurgischen Eingriff als regelrecht bedrohlich ansehen, sollten durch eine professionell geführte Narkose abgeschirmt werden.

Für unruhige und empfindsame Erwachsene ist eine Operation, die in der anatomischen Nachbarschaft von empfindlichen Strukturen wie Nerven und Gefäßen durchgeführt wird, nur durch eine Allgemeinanästhesie oder eine Analgo-Sedierung optimal sicher durchführbar. Unwillkürliche Bewegungen mit der Gefahr der Verletzung sind dann ausgeschlossen.

Patienten, die unter deutlich gesteigertem Würge- oder Schluckreflex leiden, die also kaum die Finger des Behandlers am oder gar im Mund ertragen können, lassen sich unter einem Narkoseverfahren problemlos behandeln.
Wir befürworten eine Narkose bei Patienten mit schwerwiegenden, internistischen Erkrankungen, wie z.B. Herz-Kreislauf-Störungen. Hier geht es in erster Linie um eine Verminderung einer zusätzlichen und dann vielleicht übermäßigen Belastung.

…oder -nicht zuletzt- wenn die Patienten von der Behandlung einfach nichts mitbekommen wollen…